01. September 2025 | 19:29 Uhr

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Mondfinsternis und Milchstraße: Wann die Naturspektakel über Österreich zu sehen sind

Eine totale Mondfinsternis kann man am Sonntag (7. September) - gutes Wetter vorausgesetzt - in Österreich beobachten. 

Der Mond geht um 19.21 Uhr (Wien) vor Beginn der Totalität auf. War die erste Mondfinsternis des Jahres am 14. März noch recht bescheiden, weil der Mond erst zu neun Prozent verfinstert bereits unterging, zählt die bevorstehende Finsternis zu einem der Höhepunkte des Astronomiejahrs 2025. Die totale Verfinsterung ist zur Gänze zu sehen.

Mondfinsternisse gibt es nur bei Vollmond. Sonne, Erde und Mond stehen dabei auf einer Linie und der Erdtrabant wandert durch den Kern- bzw. Halbschatten der Erde. Dabei kann der Mond vollständig (totale Mondfinsternis) oder nur teilweise (partielle Mondfinsternis) in diesen Schatten eintauchen.

Totale Verfinsterung ab 19.30 Uhr

Am 7. September ist der Erdtrabant bereits zum Mondaufgang um 19.21 Uhr (Wien) zu 86 Prozent in den Kernschatten der Erde eingetaucht, in Bregenz geht der Mond um 19.46 Uhr bereits vollständig verfinstert auf. Einziger Wermutstropfen ist, dass "die Totalität in der Abenddämmerung beginnt und der verfinsterte Mond in der hellen Dämmerung nur schlecht zu sehen ist", wie der Chef der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie (WAA), Alexander Pikhard gegenüber der APA erklärte. Um 19.30 beginnt die totale Verfinsterung und dauert bis 20.53 Uhr mit dem Maximum um 20.12 Uhr. Um 21.57 Uhr endet das kosmische Schattenspiel mit dem Austritt des Mondes aus dem Kernschatten der Erde.

Die nächste, von Österreich aus zu beobachtende Mondfinsternis ist am 28. August 2026, sie ist partiell und nur teilweise zu sehen. Die nächste totale Mondfinsternis, die von Wien aus in der totalen Phase in vollem Verlauf zu sehen sein wird, findet erst am 31. Dezember 2028 statt.

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Schwacher Störungseinfluss von SW. 6/13°

Eine Störungszone liegt heute Sonntag stationär über Österreich und schwächt sich dabei ab. Auch am Nachmittag sind dabei unergiebige Niederschläge zu erwarten, am ehesten südlich des Alpenhauptkammes sowie im Südosten. Dicht bewölkt ist es dabei von Vorarlberg bis ins Waldviertel, hier regnet es nur selten. Sonnenfenster nach Südosten hin lassen Haufenwolken immer wieder aufquellen, mit nachfolgenden Schauern. Schneefallgrenzen zwischen 1200 und 1600m. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Nachmittagstemperaturen zwischen 7 und 16 Grad. Heute Nacht: Schwacher Störungseinfluss bringt auch während der kommenden Nacht vor allem alpennordseitig dichte Wolken und zwischen dem Tiroler Unterland und dem Waldviertel ein paar Regentropfen oder Schneeflocken oberhalb 1000m. Überall sonst ist es niederschlagsfrei bei veränderlicher Bewölkung. Im Donauraum bläst mäßiger Westwind. Tiefsttemperaturen zwischen 1 und 6 Grad.
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