21. April 2024 | 19:37 Uhr

Wien © Getty

Letzte Kaltfront

Mitten im April: Schneewarnung für Wien

Wetterdienste geben letzte Durchhalteparolen aus, ehe es mit nächstem Wochenende endlich wärmer werden soll. Sogar in Wien wird es höchstwahrscheinlich noch einmal schneien.

Eigentlich war Anfang April schon alles angerichtet für einen Frühsommer nach Maß - gut besuchte Parks, volle Schani-Gärten und erste Badegäste bei Temperaturen bis zu 30 Grad. Knapp drei Wochen später heißt es jedoch, wieder Winterschuhe und Schneeketten anzulegen - selbst in den tiefsten Lagen des Landes und damit auch in der Bundeshauptstadt Wien.

Schnee und Eis in ganz Österreich

Wenn hierzulande jemand das Wetter voraussagen kann, dann ist es UBIMET Meteorologe Nikolas Zimmermann. Er gilt als Nummer eins unter den Wetterfröschen und wurde einst sogar mit dem Medienpreis für Meteorologie als „Bester Synoptiker“ ausgezeichnet. Doch gerade er verheißt nichts Gutes: Schnee und Eis sollen Österreich dieser Tage erneut einholen! Einmal noch wird der Winter zum letzten Schlag ausholen, bevor es dann wirklich endlich wieder warm werden soll.

5 Tage noch bis zum Frühsommer

Zwar kommt die Sonne morgen zum Vorschein, für sommerliche Temperaturen reicht das aber noch lange nicht. Dichte Wolken folgen ihr, die Höchstwerte liegen zwischen sechs und zwölf Grad. Ähnlich geht es auch am Dienstag weiter, nur eine Spur kühler, während für Mittwoch Regen und Schnee angesagt sind. Ein wechselhafter Donnerstag sorgt schon für die ersten Hoffnungsschimmer am Horizont, ehe am Freitag tatsächlich ein signifikanter Wetterumschwung in Sicht ist. Am Wochenende dürfte dann den angekündigten 20 Grad (plus!) nichts mehr im Wege stehen.

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Im W&N Wolken, gefrierender Regen, -4/+4°

Eine schwache Störungszone beeinflusst vorübergehend den Westen und Nordwesten des Landes. Damit überwiegen von Vorarlberg über Salzburg bis ins Waldviertel bereits in der Früh und am Vormittag dichte Wolken und es gibt regional etwas Niederschlag, der teils in Form von gefrierenden Regen fällt und es besteht somit Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze steigt meist über 1000m Seehöhe. Weiter im Osten bleibt es trocken, aber es gibt nur wenig Sonnenschein. Im Südosten sowie im Süden scheint abseits von einigen zähen Nebelfeldern am längsten die Sonne. Der Wind weht schwach. Nach zum Teil strengen Nachtfrost in schneebedeckten Tälern steigen die Temperaturen bis zum Morgen auf minus 8 bis 0 Grad. Die Tageshöchsttemperaturen liegen meist zwischen 1 und 7 Grad, in manchen schneebedeckten Tälern kann es leicht frostig bleiben.
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