10. April 2016 | 14:44 Uhr

erdbeben.jpg © Getty Images

Stärke von 6,6

Kräftiges Erdbeben erschütterte Afghanistan

Die Erdbebenwarte geht nicht von größeren Schäden aus.

Ein starkes Erdbeben hat am Sonntag viele Menschen in Afghanistan, Pakistan und Indien aufgeschreckt. Das Epizentrum des Bebens mit einer Stärke von 6,6 lag in rund 210 Kilometern Tiefe im Nordosten Afghanistans, wie die US-Erdbebenwarte (USGS) mitteilte. Die US-Experten schätzten es als unwahrscheinlich ein, dass es Opfer oder größere Sachschäden gegeben habe.

Metroverkehr unterbrochen
Die Ausläufer des Bebens waren in den Hauptstädten Kabul, Islamabad und Neu-Delhi zu spüren. In der indischen Hauptstadt wurde zeitweise der Metroverkehr unterbrochen. In der Bergregion Kaschmir verließen besorgte Menschen ihre Häuser. "Die Leute sind auf der Straße und wissen nicht, ob sie in ihre Häuser zurückkönnen", berichtete ein AFP-Reporter aus Srinagar in Kaschmir.

In der Region sind Erdbeben sehr häufig. Im Oktober hatte ein Beben mit der Stärke 7,5 Afghanistan und Pakistan erschüttert. Dabei starben rund 400 Menschen, zahlreiche Gebäude stürzten ein.
 

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Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
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