12. Jänner 2025 | 09:26 Uhr

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Aussichten

Kälte-Front bringt jetzt Sturm und auch Schnee

Am Wochenende befindet sich Österreich zwischen zwei markanten Wetterlagen: einem Tiefdruckgebiet namens Charly über Osteuropa und einem Hochdruckgebiet namens Beate über Westeuropa 

Diese Konstellation sorgt für einen Zustrom kalter, arktischer Luft aus dem Norden, wie Meteorologen der UBIMET und Unwetterzentrale UWZ berichten. Insbesondere im Nordosten kann es dabei auch leicht schneien.

Wetterentwicklung am Sonntag

Der Sonntag bringt im Norden und Osten dichte Wolkenfelder, und von der Region Salzburg bis zum Wienerwald schneit es zeitweise. In den östlichen Nordalpen, vom Dachstein bis zum Schneeberg, fallen einige Zentimeter Pulverschnee. Während sich der Schneefall in der zweiten Tageshälfte außerhalb der Alpen allmählich legt, bleibt es im Westen und Süden freundlicher, wo häufig die Sonne scheint.

Der Wind weht vor allem im Osten kräftig aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen. Im Süden ist stellenweise leichter Nordföhn zu spüren, während am Bodensee ein mäßiger Nordostwind aufkommt. In exponierten Lagen können sogar stürmische Böen auftreten. Die Temperaturen bleiben mit Höchstwerten zwischen -4 und +4 Grad im frostigen Bereich.

Montag: Hochdruck gewinnt an Einfluss

Am Montag setzt sich der Hochdruckeinfluss zunehmend durch. In Oberösterreich bis ins Burgenland wechseln sich dichte und aufgelockerte Wolken ab, während im Mariazeller Land gelegentlich einzelne Schneeflocken fallen können. Ansonsten bleibt es in den meisten Regionen trocken. Im Westen und Süden dominiert sonniges Winterwetter.

Der Wind lässt im Laufe des Nachmittags nach, besonders im Osten, wo er am Vormittag noch lebhaft aus nördlichen Richtungen weht. Die Temperaturen bewegen sich weiterhin zwischen -5 und +2 Grad, wodurch die winterliche Kälte erhalten bleibt.

Ausblick auf Dienstag: Sonnig und frostig

Am Dienstag lockern lokale Restwolken und Nebelfelder auf, und die Sonne zeigt sich häufig. Nur vereinzelt ziehen harmlose Wolken vorüber. Der Wind spielt keine Rolle mehr, und die Nächte werden noch kälter, insbesondere in inneralpinen Tälern und im Süden, wo mit strengem Frost zu rechnen ist. Auch tagsüber bleibt es bei Temperaturen von -5 bis +2 Grad kalt, in einigen Mittelgebirgslagen kann es etwas milder werden.

Das Wochenende und die folgenden Tage stehen ganz im Zeichen eines winterlichen Wettergeschehens. Während Schnee und Wind vor allem im Osten und Norden eine Rolle spielen, bleibt es im Westen und Süden oft sonnig. Die Temperaturen verharren durchwegs im Minusbereich oder knapp darüber, wodurch Österreich eine kalte, aber typisch winterliche Wetterphase bevorsteht.

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Schneeregen im W und N, Schneeschauer im O, -5/+4°

Zunächst überwiegen die Wolken und es schneit oder regnet vor allem von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich zeitweise. Stellenweise besteht vorübergehend Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze steigt von Westen her auf 600 bis 1300m. Im Osten gibt es nur ab und zu leichten oder unergiebigen Schneefall. Am Nachmittag lockert es von Western regional etwas auf, und der Niederschlag wird weniger. Am späten Nachmittag oder zum Abend hin wird der Niederschlag im Westen wieder häufiger. Der Wind weht in Tirol und Vorarlberg teils lebhaft aus West, abseits davon oft nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Temperaturen in der Westhälfte. Heute Nacht: Eine weitere Störungszone erfasst die Alpennordseite. Verbreitet ist von Vorarlberg, über Salzburg bis zum Alpenostrand zeitweise mit Schneefall, in tiefen Lagen teils auch mit Schneeregen zu rechnen. Einzelne Ausläufer erreichen auch den Süden. Hier bleibt es aber oft auch trocken. Der Wind weht entlang des Alpenhauptkamms und nördlich davon mäßig, in höheren Lagen lebhaft aus West, abseits davon weht er nur schwach. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 4 und plus 2 Grad.
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