06. November 2017 | 06:41 Uhr

Damrey.jpg © APA/AFP/STR

Vietnam

Tropensturm "Damrey"- Zahl der Toten stieg auf 49

Rund 23.000 Häuser zerstört.

Die Zahl der Toten durch den Taifun "Damrey" in Vietnam ist auf mindestens 49 gestiegen. 19 weitere Menschen wurden nach Angaben der vietnamesischen Behörden vom Montag noch vermisst. Weite Teile von vier zentralen und südlichen Provinzen waren überschwemmt.
 
"In allen betroffenen Gebieten sind wir einer großen Bedrohung ausgesetzt. Alle Seen und Flüsse sind voll", sagte Landwirtschaftsminister Nguyen Xuan Cuong bei einer Dringlichkeitssitzung am Sonntag, wie die staatlich kontrollierte Online-Zeitung "VNExpress" berichtete.
 
Seit der Taifun am Samstag auf Land traf, wurden 30.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Etwa 116.000 Gebäude wurden überflutet oder zerstört. Auch die zum Unesco-Weltkulturerbe zählende Küstenstadt Hoi An, die für ihre einzigartigen Gebäude bekannt ist, traf der Sturm schwer. Restaurants und Hotels wurden überschwemmt, Touristen von Hotelschiffen in Sicherheit gebracht.
 
Hoi An zählt zum Besuchsprogramm am Rande des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec), der am Mittwoch im nahe gelegenen Danang beginnt. Die Ehepartner der Staatsoberhäupter sollten die historische Stadt besuchen, aber wegen der Sturmfolgen könnte der Termin abgesagt werden. Danang blieb dagegen weitgehend vom Taifun verschont, es gab keine schweren Überschwemmungen.
 
Vietnam wurde in diesem Jahr bereits von einer Serie starker Stürme getroffen. Mindestens 240 Menschen wurden seit Beginn des Jahres aufgrund von Überschwemmungen und Erdrutschen als vermisst gemeldet oder getötet.

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Viele Wolken und trüb, zeitweise Regen, 2/10°

Störungseinfluss sorgt recht verbreitet für trübe Wetterverhältnisse. In den meisten Landesteilen ist es dicht bewölkt. Lediglich im Südwesten scheint die Sonne immer wieder kurz. Mit Regenschauern ist fast im ganzen Land zu rechnen. Der Schwerpunkt liegt am Vormittag in der Osthälfte und verlagert sich am Nachmittag in die Westhälfte bzw. in das Bergland. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 800 und 1300m Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nord bis Ost. Tageshöchsttemperaturen 6 bis 13 Grad, mit den höchsten Werten im Westen. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag lockert die Bewölkung nördlich des Alpenhauptkammes auf und die Schauer gehen dort gänzlich zurück. Weiter im Süden und Osten und Nordosten halten sich länger kompakte Wolken und der eine oder andere Regenschauer ist auch noch möglich. Erst in den frühen Morgenstunden lockert die Bewölkung hier allmählich auf. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 700 und 1000m Seehöhe. Der Wind weht meist nur schwach, nur im westlichen Donautal sowie dem Innviertel teils mäßig, aus Nordost bis Südost. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 3 und plus 4 Grad. Am kältesten wird es inneralpin.
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