25. Jänner 2022 | 09:11 Uhr

Griechenland Schnee © EPA

Tief "Elpis"

Minus 14 Grad: Griechenland versinkt im Schnee-Chaos

Tief "Elpis" lässt Griechenland und Teile der Türkei im Schnee versinken.

Wegen der Schneefälle in Griechenland und der Türkei herrschen weiter Ausnahmesituationen in diesen Staaten. In der griechischen Hauptstadt Athen und ganz Mittelgriechenland haben Tausende Autofahrer die Nacht in ihren Fahrzeugen auf Autobahnen verbracht. Die meisten Flüge vom Hauptstadtflughafen wurden gestrichen. Auch in der türkischen Metropole Istanbul fallen weiter zahlreiche Flüge aus.

Flughafen Athen und Istanbul zeitweise gesperrt

Der Flugstopp am größten Airport Istanbuls werde bis 13.00 Uhr Ortszeit (11.00 Uhr MEZ) verlängert, teilte die Betreiberfirma am Dienstag auf Twitter mit. Auch die zivile Luftfahrtbehörde schrieb, dass Pisten am internationalen Flughafen Istanbul aufgrund der Wetterbedingungen noch geschlossen seien. Die halbstaatliche Fluggesellschaft Turkish Airlines erklärte, dass es auch zu Ausfällen am kleineren Airport Sabiha Gökcen am anderen Ende der Stadt komme. Grund sei eine Einschränkung der Flüge vonseiten der lokalen Behörden.

Der Istanbuler Gouverneur Ali Yerlikaya untersagte das Benutzen von privaten Fahrzeugen in der Metropole. Räumfahrzeuge waren im Einsatz, um Straßen von Schnee und Eis zu befreien. Zahlreiche Menschen mussten laut Medienberichten die Nacht im Auto verbringen.

Auch in den Tourismusgebieten Bodrum und Antalya schneite es. Im Laufe des Dienstags wird laut Wetterbehörde weiterer Schneefall in der Region Istanbul und in Anatolien erwartet.

Autos blieben stecken 

In Griechenland war unterdessen sogar das Militär im Einsatz, um Menschen aus ihren Autos zu holen und in Hotels unterzubringen - Dienstagfrüh steckten allein im Großraum Athen weiterhin rund 1.200 Autos fest, wie griechische Medien berichteten. Manche der Betroffenen saßen bereits 22 Stunden fest.

Griechenland Schnee © EPA

Griechenland Schnee © EPA

Das Chaos auf den Autobahnen des Landes hatte schon Montagmittag seinen Lauf genommen, als schlecht ausgestattete Autos und Lastwagen ohne Winterreifen und Schneeketten nicht mehr weiterkamen und dadurch den Räumgeräten den Weg versperrten. In Griechenland gibt es keine Winterreifenpflicht - gerade im Großraum Athen schneit es im Winter normalerweise sehr selten und wenn, dann nur leicht.

   Auch in anderen Landesteilen gab es Probleme. Vielerorts stürzten Bäume durch die Schneelast auf Stromleitungen - noch konnte die Elektrizität nicht überall wieder hergestellt werden. Für den heutigen Dienstag hat die Regierung für die betroffenen Gebiete angeordnet, dass die meisten Unternehmen, Geschäfte und Behörden geschlossen bleiben sollen. Ab Dienstagmittag an wird Tauwetter erwartet.
 

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Viel Sonne, mehr Wolken im Westen. 3/15°

In Vorarlberg und Tirol, zum Teil in Salzburg, Oberösterreich sowie im Südwesten Österreichs gibt es neben Sonnenschein einige dichtere Wolken. Mitunter können im Bergland auch kurze Regenschauer niedergehen. Überall sonst präsentiert sich hingegen das Wetter sonnig und trocken. Einzelne Schleierwolken stören hier den sonnigen Eindruck nicht. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Osten teils auch lebhaft aus Nordwest bis Nord. Die Nachmittagstemperaturen zwischen 11 und 22 Grad, mit den höchsten Temperaturen in den westlichen Landesteilen. Heute Nacht: In der Nacht auf Freitag erreicht von Westen eine schwache Störung Österreich und zieht mit dichten Wolken langsam ostwärts. Während der Morgenstunden tauchen erste dichte Wolken schließlich auch im östlichen Flachland, am Alpenostrand sowie in der Südoststeiermark auf. Außerdem setzt während der zweiten Nachthälfte vom Bodensee bis ins Mostviertel Regen ein. Die Schneefallgrenze liegt in Oberösterreich bei 1100m, in Tirol bei über 2000m Seehöhe. Der Wind weht meist schwach, nur im Bergland kommt mäßiger bis lebhafter Wind aus West bis Nord auf. Die Tiefsttemperaturen der kommenden Nacht in der Osthälfte minus 5 bis plus 2 Grad, im Westen 3 bis 9 Grad.
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