18. August 2022 | 18:21 Uhr

Unwetter Italien Tote © EPA

Bäume umgestürzt

Wetter-Chaos auch in Italien: Zwei Todesopfer in der Toskana

Schwere Unwetter haben am Donnerstag auch Italien heimgesucht und vor allem in der Toskana und in Ligurien erhebliche Schäden verursacht.

Zwei Personen wurden in der Toskana von Bäumen erschlagen, die starker Wind zu Fall gebracht hatte. Die Opfer - ein Mann und eine Frau - starben nahe der Stadt Lucca und in einem Park in Carrara.

Weitere vier Personen, die sich auf einem Campingplatz in der toskanischen Badeortschaft Marina di Massa aufhielten, wurden ebenfalls durch umfallende Bäume verletzt. Eine vierte Person musste aus einem Wohnwagen befreit werden, auf den ein Baum gestürzt war. Auch in Camaiore bei Lucca wurde eine Person von einem Baum getroffen und verletzt, und in Florenz verursachen entwurzelte Bäume Schäden an mehreren Stellen in der Stadt.

Windböen bis 140 km/h

Starker Schirokko-Wind wehte in ganz Italien und richtete Schaden an. Betroffen waren vor allem Badeanstalten in der Toskana. Der Wind erreichte Geschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern, berichtete der Präsident der Region Toskana, Eugenio Giani. In der Gemeinde Luni in der Region Ligurien ließ der Sturm den Strom ausfallen.

Glockenturm in Venedig beschädigt

Wegen starken Windes und Regens lösten sich einige Fragmente des Glockenturms der Markusbasilika in Venedig. Niemand wurde durch die herabstürzenden Mauerteile verletzt. Touristen, die den Glockenturm besichtigten, verließen das Monument, das Gelände wurde abgeriegelt, berichteten lokale Medien.

Italien erlebt einen Sommer der Wettextreme. Nach einer langen Hitzewelle wird das Land seit einigen Tagen von Unwettern heimgesucht. Zuletzt tobten zudem schwere Brände auf der Insel Pantelleria zwischen Sizilien und Tunesien.

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Im W zunehmend bewölkt, sonst sonnig, -2/6°

In vielen Landesteilen überwiegt sonniges und trockenes Wetter. Im östlichen Flachland liegen aber zum Teil zähe Hochnebel, die sich auch bis zum Abend kaum lichten. In Vorarlberg und Tirol tauchen hingegen im Laufe des Nachmittags erste Wolken einer aufziehenden Kaltfront auf, die sich in der Folge langsam nach Osten ausbreiten. Mitunter setzt im äußersten Westen bis zum Abend auch leichter Regen ein. Der Wind weht generell nur schwach aus meist südlichen Richtungen. In Abhängigkeit von Sonnenschein, Hochnebel und Wolken liegen die Tageshöchsttemperaturen zwischen 3 und 11 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag breiten sich Wolken einer Kaltfront allmählich in Richtung Osten und Südosten aus und lösen im östlichen Flachland, im Donautal sowie am Alpenostrand letzte Hochnebelreste ab. Bis zum Morgen setzt bei einer Schneefallgrenze zwischen 700 und 1000m Seehöhe schließlich vom Bregenzer Wald, entlang der Alpennordseite bis ins westliche Niederösterreich Regen ein. In den Landesteilen nördlich der Donau ist während der Morgenstunden vereinzelt Glätte möglich. Der Wind weht unverändert schwach bei Tiefsttemperaturen zwischen minus 4 bis plus 3 Grad.
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