07. September 2024 | 18:10 Uhr

Erdrutsch_Header.png © Facebook/Frédéric Favre

Wegen Unwetter

Horror-Erdrutsch: Hunderte aus Tal ausgeflogen

Schaulustige und Abenteurer behindern Sprengung

Aus dem abgeschnittenen Saastal in der Schweiz sind Hunderte Menschen mit einer Helikopter-Luftbrücke ausgeflogen worden. Die Straße in die Bergtourismus-Region um Saas-Fee ist seit einem Unwetter und Erdrutsch nicht mehr zu befahren. Die Luftbrücke war am Freitag für rund 2.200 gestrandete Touristen eingerichtet worden. Viele der Gäste stammen aus der Schweiz.

900 Hubschrauber-Passagiere 

Für den wenige Minuten dauernden Flug von Saas-Fee nach Stalden sind 140 Franken (150 Euro) zu bezahlen. Der regionale Einsatzstab rechnete mit rund 900 Hubschrauber-Passagieren bis Samstagabend. Für Sonntag waren keine Flüge geplant. Die Evakuierung würde am Montag wieder aufgenommen, hieß es.

Manche versuchten hingegen, das Tal zu Fuß zu verlassen. Diese Personen hätten gemeinsam mit Schaulustigen Sprengarbeiten zur Wiederherstellung der Straßenverbindung behindert, hieß es vom Einsatzstab. Dennoch sei die Sprengung der großen Felsbrocken abgeschlossen worden.

Straße nicht frei

Wann die Straße wieder für den Verkehr geöffnet wird, ist noch unklar. Die Behörden des Kanton Wallis rechnen damit, dass die Route ins Tal noch mindestens bis Anfang der Woche gesperrt bleibt.

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Sehr sonnig, kaum Wolken, 7/22°

Heute Nachmittag lockern Wolken einer abziehenden Störung im Süden und Südosten nur allmählich auf. Im übrigen Land zeigt sich die Sonne wieder häufiger. Niederschlag ist insgesamt kaum noch zu erwarten. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus Südwest bis Nordwest. Nachmittagstemperaturen 11 bis 19 Grad.
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