12. August 2021 | 22:38 Uhr

Hitzewelle © getty

Luzifer bringt uns Sahara-Hitze

Bis zu 36 Grad: Jetzt kommt die Teufelshitze

Ab heute erreicht uns die Afrika-Hitze. Montag stürzen die Temperaturen um 10 Grad.
 

Prognose. Europa glüht. Die Wärme-Karte (Grafik oben) zeigt die Ausbreitung der Sahara-Hitze quer über Europa.

Europa-Rekord gebrochen 

Die Italiener nennen das aktuelle Extrem-Wetter „Luzifer“, den Teufel. Auf der Insel Sizilien wurde am Mittwoch der Allzeit-Rekord für Europa gebrochen: 48,8 Grad! Helga Rauscher-Omodei lebt seit 22 Jahren dort: „Wer kann, versucht, sich zu Hause im Dunklen aufzuhalten – mit oder ohne Klimaanlage“ 

Afrika-Hitze bleibt drei Tage

Ein paar Tage lang wurde Österreich von „Luzifer“ verschont. Ab jetzt gibt es kein Erbarmen mehr, die ­Extremwitterung breitet sich bis Sonntag bis zu uns aus.
Hitze aus Afrika bleibt drei Tage in Österreich. 

Temperaturen steigen 

Umschwung. Die Temperatur steigt ab jetzt täglich. Heute sollen es 33 Grad werden, am Sonntag sogar bis zu 36 (besonders im Osten und Südosten). Grund ist bei uns nicht nur der italienische „Teufel“, sondern das extrem starke Hochdruckgebiet namens „Elfi“.

Zusätzliche Gewittergefahr 

Es sitzt derzeit östlich von Österreich und saugt in den kommenden Tagen mit voller Kraft die Hitze aus Afrika quer über das Mittelmeer bis zu uns.
Wobei: Völlig ungetrübte Badetage gibt es auch jetzt nicht. Am Nachmittag steigt täglich die Gewittergefahr – typisch Sommer eben.

Ab Montag kippt die Wetterlage: Unwettergefahr. Die Hitze zieht ab, die Temperaturen sinken um 10 Grad. Das Tiefdruckgebiet „Luciano“ übernimmt die Kontrolle. Es bringt kühlere und sehr feuchte Luft vom Atlantik zu uns. 

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Einige Schauer und Gewitter. 15/25°

Dichte Wolken einer Kaltfront breiten sich allmählich in Richtung Osten und Südosten aus und lösen am Nachmittag auch im östlichen Flachland sowie im Südosten Österreichs den Sonnenschein ab. Mit den Wolken muss außerdem verbreitet mit teils kräftigen Regenschauern, vor allem südlich des Alpenhauptkamms und in den südöstlichen Landesteilen auch mit Gewittern gerechnet werden, die mitunter auch kräftig ausfallen. Ab den mittleren Nachmittagsstunden beruhigt sich jedoch von Bayern ausgehend das Wetter bereits wieder. Mit dem Störungsdurchgang lebt im Norden und Osten der Wind aus West vorübergehend stark auf. Die Temperaturen liegen von West nach Ost zwischen 20 und 30 Grad. Mit den Niederschlägen gehen die Temperaturen allerdings auch in der Osthälfte bald zurück. Heute Nacht: Während der Abendstunden gibt es im Südosten sowie am Alpennordrand zwischen dem Bregenzerwald und dem Mostviertel noch einige letzte Regenschauer. In der Nacht auf Montag lassen diese jedoch nach und allgemein lockern die Wolken mehr und mehr auf. Der Wind weht schließlich nur noch schwach aus westlichen Richtungen bei Tiefsttemperaturen zwischen 9 und 18 Grad.
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