23. Jänner 2024 | 08:15 Uhr

Streuwagen-Unfall © APA

Akute Warnung!

Glatteis-Alarm: Sogar Streufahrzeug gecrasht

Am Nachmittag mehr als zehn Grad, jetzt aber noch spiegelglatte Fahrbahnen in ganz Österreich.

Alarm auf unseren Straßen, sie sind spiegelglatt. Akute Glatteis-Warnung wird im Radio alle paar Minuten durchgegeben, sie gilt für fast alle Bundesländer bis Mittag. In der Früh hatte es noch -8 Grad, etwa in Klagenfurt, Wien hatte null Grad, Eisenstadt -2.

Glatteis - Schulbus © Bezirksfeuerwehrkommando Oberwart

Schüler bei Busunfall verletzt

Zahlreiche Unfälle werden gemeldet. Im Burgenland crashte ein Schulbus, acht Schüler sind verletzt.

Beispiel Steiermark: Hier haben leichte Niederschläge in Verbindung mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt vor allem südlich der Mur-Mürz-Furche für zahlreiche Verkehrsunfälle gesorgt. Im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld kam ein Streuwagen des Straßendienstes von der Fahrbahn ab und schlitterte in den Straßengraben. Die Feuerwehr musste zur Bergung und Sicherung anrücken.

uwz.at © uwz.at

Das Blitzeis sorgte laut dem Landesfeuerwehrverband in der zweiten Nachthälfte für ein erhöhtes Einsatzaufkommen. In den Bezirken Graz-Umgebung, Deutschlandsberg, Hartberg-Fürstenfeld und Weiz waren vorwiegend Fahrzeugbergungen durchzuführen.

Straßendienst kam von Straße ab 

Gegen 3.30 Uhr kam es auf die L436 in Fahrtrichtung Sebersdorf zu einem kuriosen Unfall: Ein Fahrzeug des Straßenerhaltungsdienstes war unterwegs um Salz zu streuen. Der einsetzende Regen hatte die Straßen jedoch geradezu in einen Eislaufplatz verwandelt. Das Schwerfahrzeug kam trotz Schneeketten von der Straße ab und landete im Graben. Der Fahrer blieb unverletzt. Die Feuerwehr Großhartmannsdorf sicherte die Unfallstelle ab und unterstützte ein Bergeunternehmen beim Herausziehen des Lkw.

Eine große Gefahr ist Glatteis auch auf den Gehsteigen: Jährlich verletzten sich 7.300 Fußgänger bei Blitzeis.

Absurd: Am Nachmittag werden dann bis zu elf Grad erwartet. Morgen sogar bis zu 16!

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Wechselnd bewölkt, regnerisch, 4/10°

Störungseinfluss bringt von Westen zahlreiche dichte Wolken. Mit diesen regnet es bei einer Schneefallgrenze zwischen 800 und 1200m Seehöhe zunächst noch im Osten und Südosten. Im Laufe des Nachmittags setzt schließlich von Vorarlberg bis Salzburg und Oberösterreich neuerlich Niederschlag ein, der sich hier bis zum Abend deutlich intensiviert. Chancen auf Sonnenschein sind allgemein gering, etwas höher lediglich in Kärnten und Osttirol. Der Wind weht alpennordseitig mäßig bis lebhaft aus West, im Süden bleibt es windschwach. Die Nachmittagstemperaturen 7 bis 13 Grad. Heute Nacht: Mit einer nordwestlichen Strömung stauen sich zwischen Vorarlberg und dem westlichen Niederösterreich in der Nacht auf Dienstag viele dichte Wolken. Bei einer Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und etwa 800m Seehöhe regnet und schneit es hier außerdem teilweise stark. Überall sonst gibt es hingegen bei wechselnder Bewölkung vor allem in Osttirol, aber auch von Oberösterreich ostwärts einzelne lokale Regen- oder Schneeregenschauer. Der Wind aus West bis Nord weht in den Föhntälern im Süden sowie teils im Osten mäßig, in den höchsten Lagen auch lebhaft. Die Tiefsttemperaturen umspannen minus 2 bis plus 5 Grad.
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