12. September 2024 | 17:12 Uhr

TornadosKroatien © Facebook/IstraMet

20 Windhosen

Gewaltige Tornado-Front wütete am Balkan

Rund 20 Tornados und Wasserhosen wurden allein am Donnerstag in Kroatien. gesichtet 

Am Donnerstag zog eine heftige Sturmfront aus Richtung Italien und Slowenien über die Adriaküste von Kroatien. Vor allem ist die Region Dalmatien im Westen des Landes betroffen, wo Ortschaften nahe Zadar schwer zugerichtet wurden. Und auch in Istrien sorgten starke Regenfälle für Chaos.

Tornados und Wasserhosen gesichtet

Lokalen Medien zufolge wurden am Donnerstag über das ganze Land hinweg 20 Tornados gesichtet. In einem Online-Clip, der in Lovrečica im Norden Kroatiens aufgenommen wurde, ist ein solches Wetterphänomen gut zu erkennen. Ein anderes Video zeigt eine gefährliche Wasserhose in der Nähe von Zadar.

Unwetterwarnung bleibt bestehen

Auf der Insel Dugi Otok kam es indessen zu schweren Überschwemmungen, wo die Bewohner nun mit den Folgen der Flut kämpfen. Der Kroatische Meteorologische Dienst (DHMZ) warnt weiter vor Sturmgefahr, vor allem im Norden und Südwesten. Auch für Freitag wird starker Regen und das Risiko weiterer Überschwemmungen erwartet.

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Im W noch Schneeschauer, 1/8°

Zur Wochenmitte sorgt Störungseinfluss für wechselhafte Verhältnisse. Während in den Niederungen rund um den Alpenbogen Sonnenschein und dichtere Wolken abwechseln, halten sich am Alpenhauptkamm deutlich mehr dichte Wolken. Am Vormittag regnet und schneit es unergiebig vor allem an der Alpennordseite bei einer Schneefallgrenze zwischen 400 und 1000m Seehöhe. Im Laufe des Nachmittags lässt jedoch auch hier mit steigendem Luftdruck der Niederschlag ganz nach und das Wetter beruhigt sich. Den meisten Sonnenschein gibt es im Nordosten und Südwesten. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Süden und Osten auch lebhaft aus nördlichen Richtungen. Tageshöchsttemperaturen 7 bis 13 Grad, mit den höchsten Werten im Osten. Heute Nacht: Die Nacht auf den Gründonnerstag startet entlang des Alpenhauptkamms eher bewölkt, überall sonst meist noch gering bewölkt. Im Laufe der Nacht werden die Wolken aber im ganzen Land mehr. Dabei kann es an der Alpennordseite zwischen Innsbruck und Wien leicht regnen oder schneien. Die Schneefallgrenze liegt anfangs um 1000m Seehöhe und sinkt bis zum Morgen auf etwa 700m ab. Der Wind weht meist schwach bis mäßig aus Nordost bis Nord. Tiefsttemperaturen minus 3 bis plus 6 Grad.
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