23. April 2024 | 17:50 Uhr

Schnee-Chaos © APA

Schnee Oje

Frau Holle sorgt für Chaos

Winter-Einbruch mitten im April sorgt für Probleme.

Der Winter holte wie angekündigt zum letzten Schlag aus. Vom Kleinwalsertal im Westen bis Oberwart im Osten war der Boden gestern zumindest angezuckert. Laut Ö3-Moderator Sigi Fink lagen in Kornat im Lesachtal 31 Zentimeter Schnee auf 990 Metern Seehöhe.

In Teilen der Steiermark sorgte der Wintereinbruch im April für totales Chaos. So knickten etwa Bäume unter der Schneelast um. In Folge krachten sie auf Strommasten und sorgten für Stromausfälle. „Aufgrund von Schneefällen kommt es seit den frühen Morgenstunden im Südwesten der Steiermark vermehrt zu Stromausfällen. Derzeit sind rund 100 Trafostationen und 3.400 Haushalte betroffen“, hieß es in einer Aussendung des Energieversorgers „Energie Steiermark“.

Entspannung erst am Wochenende in Sicht

Frau Holle wird laut Vorhersagen auch heute wieder ihr Unwesen treiben. Ab Donnerstag klettern die Temperaturen aber wieder nach oben. Am Freitag ist bei Höchsttemperaturen von 17 Grad mit Regen zu rechnen, am Samstag soll auch wieder die 20-Grad-Marke geknackt werden.

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Viele Wolken und trüb, zeitweise Regen, 2/10°

Störungseinfluss sorgt recht verbreitet für trübe Wetterverhältnisse. In den meisten Landesteilen ist es dicht bewölkt. Lediglich im Südwesten scheint die Sonne immer wieder kurz. Mit Regenschauern ist fast im ganzen Land zu rechnen. Der Schwerpunkt liegt am Vormittag in der Osthälfte und verlagert sich am Nachmittag in die Westhälfte bzw. in das Bergland. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 800 und 1300m Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nord bis Ost. Tageshöchsttemperaturen 6 bis 13 Grad, mit den höchsten Werten im Westen. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag lockert die Bewölkung nördlich des Alpenhauptkammes auf und die Schauer gehen dort gänzlich zurück. Weiter im Süden und Osten und Nordosten halten sich länger kompakte Wolken und der eine oder andere Regenschauer ist auch noch möglich. Erst in den frühen Morgenstunden lockert die Bewölkung hier allmählich auf. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 700 und 1000m Seehöhe. Der Wind weht meist nur schwach, nur im westlichen Donautal sowie dem Innviertel teils mäßig, aus Nordost bis Südost. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 3 und plus 4 Grad. Am kältesten wird es inneralpin.
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