02. Juni 2024 | 12:40 Uhr

RegenItalien © Vigili Del Fuoco

Sturm und Regen

2 Tote bei schweren Unwettern in Italien

Nach Deutschland und in Teilen Österreichs kam es auch in Italien zu schweren Unwettern. Von den Fluten wurden drei Menschen mitgerissen, zwei konnten mittlerweile tot geborgen werden.

Schwere Unwetter tobten am Freitag infolge eines Tiefs und des Scirocco-Windes in der ganzen Region Friaul. Überschwemmungen gab es in mehreren Städten, darunter in der Hauptstadt der Region, in Triest. Neben heftigen Regenschauern und Gewittern kamen lokal Sturm und Hagel hinzu, auch Sturzfluten wurden beobachtet.

Drei Menschen von Fluten erfasst

Nachdem am Freitag drei junge Menschen vom Fluss Natisone in der norditalienischen Provinz Udine mitgerissen wurden, sind am Sonntag die Leichen von zwei der Vermissten lokalisiert worden. Dabei handelt es sich um zwei Freundinnen im Alter von 20 und 23 Jahren, eine Italienerin und eine Rumänin. Gesucht wird noch der 25-jährige Lebensgefährte der Rumänin. Dabei handelt es sich um einen rumänischen Staatsbürger.

Die Leichen wurden mehrere hundert Meter vom Ort entfernt gefunden, an dem die drei Freunde von den Wassermassen weggerissen worden waren. Die drei hatten sich in der Gemeinde Premariacco unweit des Flusses aufgehalten, weil sie Fotos machen wollten, als sie von den Wassermassen des angeschwollenen Flusses erfasst wurden. Zeugen sahen das Unglück und holten Hilfe. Hubschrauber und Rettungsteams des Zivilschutzes von Udine beteiligten sich an einer Suchaktion.

Bei dem Vermissten handelt es sich um einen Rumänen, der in Österreich seinen Bruder besucht hatte, bevor er in die Provinz Udine weitergereist war, um seine Freundin zu besuchen. Medienberichte, laut denen der Mann in Österreich lebte, wurden inzwischen dementiert. Die Suche nach dem Vermissten wird weitergeführt.

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Erst sonnig, von NW gewittrige Schauer, 9/18°

Am Nachmittag bringt eine Kaltfront von Westen her immer öfter Regenschauer und Gewitter, schließlich auch im zunächst noch sonnigeren Osten und Süden. Mit der Störungszone frischt lebhafter bis kräftiger Westwind auf. Tageshöchsttemperaturen von West nach Ost 15 bis 24 Grad. Heute Nacht: In der Nacht zieht die Kaltfront bald ostwärts ab und letzte Regenschauer und Gewitter, vor allem entlang der Alpennordseite sowie auch im Osten und Südosten klingen allmählich ab. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1200 bis 1500m Seehöhe. Im Bergland halten sich Restwolken eher hartnäckig, sonst lockert es später mehr und mehr auf. Der Wind bläst im Osten noch mäßig bis lebhaft aus West bis Nordwest, sonst lässt er deutlich nach. Tiefsttemperaturen 1 bis 9 Grad.
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