26. November 2021 | 06:11 Uhr

Schnee im Anmarsch

Wintereinbruch: Wien versinkt im Schneechaos

Italientief bringt feuchte Luft, aus den Norden kommt die Kälte. In Wien ist bereits der 1. Schnee gefallen.

Die Kälte aus Nordeuropa und ein feuchtes Adriatief haben am Freitag in weiten Teilen Österreichs für den ersten Schneefall im Herbst gesorgt. Auch in Wien ging der Regenfall am Vormittag in dichten Schneefall über, wie die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in einer Aussendung berichtete.

Am Samstag schneit und regnet es der Prognose zufolge im Großteil Österreichs weiterhin, am häufigsten im Süden. Etwas Sonne gibt es am ehesten an der Nordseite der Alpen, wo föhniger Südwind aufkommt. Die Schneefallgrenze schwankt wieder stark und liegt zwischen tiefen Lagen und 1.000 Meter. In der Früh hat es zwischen minus vier und plus zwei Grad, am Nachmittag zwischen einem und fünf Grad.

Am Sonntag geht in vielen Regionen Schneefall weiter Schneefall nieder, in tiefen Lagen regnet es stellenweise. Tagsüber dominiert dann eine wechselhafte Mischung aus Wolken, Sonne und einigen Schnee- oder Regenschauern. Frühtemperaturen liegen zuwischen minus fünf und plus einem Grad, am Nachmittag zwischen minus zwei und plus vier Grad

260467169_643773843446509_6581909099401086162_n.jpg © Viyana Manset Haber

 

Schneebedeckte Straßen auch in Wien-Umgebung (Bezirk Tulln)

schnee.jpg © privat

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Regen, tagsüber von W Besserung, 15/22°

Teils mächtige Quellwolken bringen verbreitet Schauern und Gewittern. Teils fallen diese kräftig aus und es muss mit starken Windböen gerechnet werden und auch örtlicher Hagel ist nicht auszuschließen. Der Schwerpunkt liegt im Norden sowie im Süden und Südosten des Landes, in den Abendstunden ziehen kräftige Gewitter auch am Alpennordrand, sowie im Nordosten auf. Zwischen den Wolken scheint gebietsweise immer mal wieder die Sonne. Abseits der Gewitter weht der Wind schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 23 und 31 Grad. Heute Nacht: In den Abendstunden und bis in die erste Nachthälfte hinein ziehen noch zahlreiche Gewitter und Regenschauer über das Land hinweg. Der Schwerpunkt liegt dabei entlang des Alpennordrands und im Norden des Landes. In der zweiten Nachthälfte ist zwar nicht mehr mit Gewittern zu rechnen, jedoch sorgt eine Kaltfront, die von Ost nach West über das Land hinweg zieht, weiterhin für Niederschlag und auch für dichte Wolken. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, am Alpenostrand auch lebhaft, aus West bis Nord. In Gewitternähe sind auch kräftige Böen möglich. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 9 und 18 Grad.
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