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Wetter-Lexikon: Trombe

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Trombe

Bezeichnung für einen engbegrenzten Wirbelwind. Kleinere, meist harmlose Tromben (''Klein-Tromben'') sind Sand- oder Staubhosen (''Staubteufelchen''), die sich auch in unseren Breiten im Sommer ausbilden. Sie entstehen durch starke lokale Überhitzung am Boden, lösen sich plötzlich als Konvektionsblase vom Erdboden ab und steigen stark beschleunigt auf. Die zum Ausgleich erforderliche Umgebungsluft stürzt dabei so heftig in das entstandene Miniatur-Druckfallgebiet, daß sie in Rotation gerät und Staub aufwirbelt. Der Wirbel erreicht meist nur wenige Meter Höhe. Größere Tromben (''Groß-Tromben'') entstehen in den vegetationsarmen Trockengebieten (''Windhosen'') oder auch über Wasserflächen der wärmeren Meere (''Wasserhose''). Im Unterschied zu den Klein-Tromben wächst bei diesen die Wirbelbildung als schlauch- oder trichterförmiges Gebilde aus der Wolke heraus und erreicht sodann den Erdboden und wirbelt große Mengen Staub oder Sand bzw. Wasser auf und kann erhebliche Schäden verursachen. Der Durchmesser beträgt 100-200m, die Windgeschwindigkeit erreicht 50-100 m/s; während ihrer Lebensdauer von etwa 10 bis 30 Minuten legen sie nur einige Kilometer zurück. In Mitteleuropa treten Tromben in der Stärke dieser kleinräumigen Wirbelstürme selten auf, z.B. im August 1968 in Pforzheim. Einer der Trombe ähnlicher Wirbelsturm, aber von wesentlich verheerender Wirkung, ist der in Nordamerika auftretende Tornado. Siehe Tornado.
Tropen Tropentag Tropischer Wirbelsturm Tropopause Troposphäre Turbulenz
 
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