22. Juli 2014 | 12:43 Uhr

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Neuer Rekord

Neuer Rekord

Klimawandel sorgt für neuen Rekord nach dem wärmsten Mai.

Den zweiten Monat in Folge hat es einen weltweiten Temperaturrekord gegeben. Die US-Klimabehörde NOAA (National Oceanic & Athmospheric Administration) verzeichnete den wärmsten Monat Juni seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880. Die Durchschnittstemperatur über Land- und Ozeanflächen betrug demnach 16,22 Grad Celsius, hieß es in einem am Montag (Ortszeit) veröffentlichten Bericht der Behörde.

Schon im Mai hatte es mit einem Durchschnitt von 15,5 Grad einen Wärmerekord gegeben, zudem habe jeder Monat des Jahres jeweils zu den vier wärmsten überhaupt gezählt. Im vergangenen Jahrhundert hatte der Juni-Durchschnitt bei 15,5 Grad gelegen. Rekordtemperaturen wurden nun in Grönland, in Teilen von Südamerika, Ost- und Zentralafrika sowie in Teilen von Süd- und Südostasien gemessen.

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Weltweite Temperaturverteilung im Juni 2014, Grafik: NOAA

Der bisherige Rekord-Juni 1998 wurde um 0,03 Grad übertrumpft, berichtet die NOAA weiter. Neun der zehn wärmsten Juni-Monate lagen demnach im 21. Jahrhundert. Für die kommenden Jahre erwarten viele Experten wegen des fortschreitenden Klimawandels weitere Temperaturrekorde.