06. Oktober 2022 | 09:05 Uhr

sydney.jpg © Muhammad FAROOQ / AFP / APA

Überschwemmungen befürchtet

Warnung: Regen-Rekord in Sydney

Nassestes Jahr in der Geschichte in Australien: Nach dem Regen-Rekord werden weitere Niederschläge und Überschwemmungen befürchtet.

So viel Regen gab es in Sydney noch nie: Nach neuen heftigen Regenfällen in der australischen Metropole haben Meteorologen am Donnerstag 2022 als nassestes Jahr in der Geschichte eingestuft. Der bisherige Rekord aus dem Jahr 1950, als 2.194 Millimeter Regen in der Millionenstadt verzeichnet wurden, sei am Mittag (Ortszeit) gebrochen worden. Bis zum Jahresende werden weitere schwere Niederschläge erwartet.

In zahlreichen Orten des Bundesstaates New South Wales an der Ostküste gab es Warnungen vor neuen Überschwemmungen, so in der berühmten Weinbauregion Hunter Valley und im Großraum Sydney. "Wir erwarten erhebliche Regenmengen, manchmal werden die üblichen monatlichen Niederschläge in wenigen Tagen erreicht werden", sagte Sean Kearns vom Notdienst der Region (SES). Urlauber wurden davor gewarnt, Campingplätze in der Nähe von Flüssen aufzusuchen.

Zwei Wochen durchgehend Regen in Sydney

Australiens Ostküste war in diesem Jahr bereits mehrfach von außergewöhnlich starken Regenfällen und Überflutungen betroffen. Anfang Juli wurden Gebiete in Sydney meterhoch überflutet. Verantwortlich war ein mächtiges Tiefdruckgebiet zwischen Australiens Ostküste und der Nordinsel Neuseelands.

sydney1.jpg © EPA/BIANCA DE MARCHI

Auch im März gab es rund um die Metropole und in weiten Teilen von New South Wales und Queensland heftige Überschwemmungen. In Sydney hatte es dabei zweieinhalb Wochen lang fast ununterbrochen geregnet. Meteorologen sprachen damals schon vom nassesten Jahresbeginn in der größten Stadt des Landes seit Beginn der dortigen Wetteraufzeichnungen im Jahr 1858. Australien ist besonders von den Folgen des Klimawandels betroffen.

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Teils sonnig, teils Wolken oder Nebel. -8/2°

Der Hochdruckeinfluss wird zwar schwächer, dennoch halten sich im Osten ausgedehnte Nebel- und Hochnebelgebiete oft beständig. Hier und da können daraus auch ein paar Schneeflocken fallen. Im westlichen Donauraum lösen sich die Nebelfelder im Tagesverlauf hingegen auf. Ansonsten überwiegt zwar oft der Sonnenschein, es ziehen aber auch einige Wolkenfelder durch, die später von Südwesten her dichter werden. Der Wind kommt meist schwach aus unterschiedlichen Richtungen, lediglich im westlichen Bergland kann sich auflebender Südföhn bemerkbar machen. Tageshöchsttemperaturen zwischen minus 2 und plus 6 Grad und damit vor allem im Osten nicht mehr ganz so kalt, wie zuletzt.
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