17. Dezember 2014 | 12:06 Uhr

vulkan.jpg © APA/EPA/NICOLAU CENTEIO

Bergbewohner fliehen

Vulkanausbruch in 2900m Höhe

Zum zweiten Mal binnen weniger Wochen brach der Pico do Fogo aus: Zwei Dörfer sind zerstört.

Ein neuer Ausbruch des Vulkans Pico do Fogo auf den Kapverdischen Inseln hält die Bevölkerung der Atlantik-Inselgruppe in Atem. Rund 1.500 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, die Lava zerstörte zwei Dörfer und bedroht ein Waldgebiet am Fuße des Berges, wie Feuerwehrchef Arlindo Lima am Montagabend sagte.

Zweiter Ausbruch seit Ende November:
Bereits nach einem ersten Ausbruch Ende November mussten mehr als 1.000 Bewohner der Region ihre Häuser verlassen. Die Lavamassen hätten die Dörfer Portela und Bangeira auf der Insel Fogo verschluckt, sagte Lima. Nach dem Ausbruch am 23. November hatte der fast 2.900 Meter hohe Pico do Fogo zunächst wieder Ruhe gegeben. Damals wurde der Flughafen der Insel wegen des Ascheregens vorübergehend geschlossen. Doch am vergangenen Wochenende erwachte der Vulkan erneut.

Video: Vulkan löscht Dörfer aus

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Die Kapverden sind vulkanischen Ursprungs, sie bestehen aus zehn Inseln, von denen neun bewohnt sind. Insgesamt leben rund 530.000 Menschen auf der Inselgruppe. Die Bewohner leben vor allem von Fischfang, Tourismus, Export von Textilien und finanzieller Unterstützung der kapverdischen Diasporagemeinde.

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