25. Jänner 2015 | 15:10 Uhr

lawine.jpg © APA/ZEITUNGSFOTO.AT/UNBEKANNT

Frankreich

Sechs Tote bei Lawinen-Drama in den Alpen

Die Lawine erfasste die vier Männer und zwei Frauen am Samstag.

Lawinendrama in den französischen Hochalpen: Schneemassen haben sechs Franzosen des nationalen Alpinclubs mitgerissen und getötet. Die Lawine erfasste die vier Männer und zwei Frauen am Samstag im französischen Queyras-Massiv bei Ceillac, teilte die zuständige Präfektur am Sonntag mit.

 Drei tote Skiwanderer wurden noch in der Nacht gefunden, die übrigen der Gruppe am Sonntagvormittag nach der Wiederaufnahme der umfassenden Suche. Seit Samstagmittag gab es den Angaben zufolge keinen Kontakt mehr zu der Gruppe der als erfahren beschriebenen Skifahrer. Die etwa 50 bis 70 Jahre alten Skiwanderer hatten bei guter Wetterlage und einer mittleren Lawinengefahr ihre Tour begonnen. Weil ein Lawinenunglück befürchtet wurde, brachen Hilfsmannschaften auf, unterstützt von zwei Teams mit Suchhunden und einem Helikopter. In der Nacht zum Sonntag musste die Suche jedoch als zu gefährlich für einige Stunden unterbrochen werden.

Die von der Lawine begrabenen Skifahrer starben auf etwa 2.500 Meter Höhe im Bachas-Tal. "Eine Schneeplatte hatte sich gelöst und dann alle unter sich begraben", sagte ein Sprecher der Hochgebirgsgendarmerie.

Erst am vergangenen Donnerstag waren zwei Männer im Ecrins-Massiv der französischen Hochalpen in einer Lawine ums Leben gekommen. Jährlich sterben in Frankreich etwa 30 Menschen durch Schneeabgänge.

 

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Bewölkt, einzelne Schneeschauer -4°/+2°

Von nur wenigen Sonnenfenstern abgesehen dominieren am Sonntag verbreitet dichte Wolken. Diese sorgen zunächst vor allem im Westen und Norden, später schließlich auch in Teilen Niederösterreichs, in Wien und im Burgenland für einsetzenden Schneefall. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt aber weiter am nördlichen Alpenrand. Am Alpenostrand können sich mitunter auch ein paar Regentropfen in den Niederschlag mischen. Vereinzelt kann Straßenglätte nicht ausgeschlossen werden. Weitgehend trocken bleibt es von Osttirol ostwärts. Der Wind aus West bis Nord weht schwach bis mäßig, im Bergland auch lebhaft. Mit minus 4 bis plus 5 Grad sind die Tageshöchsttemperaturen erreicht. Heute Nacht: Mit vielen dichten Wolken geht es in die Nacht auf Sonntag. Diese Wolken bringen zunächst nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten noch Schneefall. Im Laufe der Nacht verlagert sich der Schneefall jedoch immer mehr an den Alpennordrand. Außerdem lockert stellenweise die Bewölkung auf. Der Wind kommt schwach bis mäßig, in der Tauernregion auch lebhaft bis stark auf Nordwest. Bis zum Morgen sinken die Temperaturen auf minus 13 bis minus 2 Grad. Inneralpin kann es in windgeschützten Becken aber auch noch stärker auskühlen.
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