30. Dezember 2023 | 19:44 Uhr

Ortschaft Grindavík auf Island © APA/AFP/Halldor KOLBEINS

Magma sammelt sich

Island: Neuer Vulkanausbruch wird wahrscheinlicher

Die Wahrscheinlichkeit eines neuen Vulkanausbruchs nahe der Ortschaft Grindavík auf Island steigt.

Unter dem Vulkansystem Svartsengi sammle sich weiter Magma. Das werde womöglich zu einem neuen Ausbruch führen, zitierte der isländische Wetterdienst am Samstag einen Experten. Die Hebung des Geländes schreite fort und habe nun ein ähnliches Ausmaß erreicht wie unmittelbar vor dem jüngsten Ausbruch eine Woche vor Weihnachten, hieß es auf der Website des Diensts.

Der jüngste Vulkanausbruch auf der Reykjanes-Halbinsel südwestlich der Hauptstadt Reykjavik hatte am 18. Dezember begonnen und mehrere Tage angedauert. Es war der vierte auf der Halbinsel innerhalb von drei Jahren. Die Lava sprudelte aus einer kilometerlangen Erdspalte.

Im Laufe der Woche nahm die Intensität der Eruption ab. Die Bewohner des zunächst geräumten Orts Grindavík, wenige Kilometer südlich des Lavafeldes, durften kurz vor Weihnachten auch über Nacht wieder in ihre Häuser zurück. Am Freitag zitierte der isländische Rundfunk RUV einen Experten, der davon abriet, in dem Ort zu übernachten.

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Im W mehr Wolken und etwas Regen, im O mehr Sonne. 5/17°

Eine nur langsam ziehende Störungszone bringt im Westen und Südwesten dichte Wolken sowie nachmittags auch etwas Regen. In Vorarlberg sinkt die Schneefallgrenze bis zum Abend auf rund 500 bis 800m Seehöhe ab, sonst liegt sie meist noch zwischen 1200 und 1500m Seehöhe. Überall sonst überwiegt noch der Sonnenschein, auch wenn einige hohe Wolkenfelder durchziehen und am Nachmittag Quellwolken entstehen. Der Wind bläst in Föhnstrichen entlang des Alpenhauptkammes sowie auch im Osten lebhaft bis kräftig aus Süd, sonst meist nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen im Westen und Südwesten 8 bis 13 Grad, sonst 14 bis knapp 20 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Osten. Heute Nacht: In der Nacht regnet und schneit es im Westen und Südwesten immer wieder. Die Schneefallgrenze sinkt an der Alpennordseite auf 500 bis 900m, im Süden bleibt sie bei rund 1200m Seehöhe. Nach Osten zu verläuft die Nacht eher nur gering bewölkt. Der teils noch mäßige bis lebhafte Südwind im Bergland und im Osten lässt deutlich nach. Tiefsttemperaturen minus 1 bis plus 5 Grad.
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