28. November 2014 | 06:31 Uhr

stromausfall_getty.jpg © Getty Images

USA

Heftige Stromausfälle zu Thanksgiving

Wintereinbruch im Nordosten des Landes kappte Stromkreise

Hunderttausenden Amerikanern hat das schlechte Wetter ihr Erntedankfest vermiest. Im Nordosten der USA fiel der Strom aus, die Menschen mussten Thanksgiving, einen der wichtigsten Feiertage in den USA, im Dunkeln verbringen. Auch der traditionelle Truthahn-Braten im Kreise der Familie fiel für viele aus. Manche hatten es aufgrund des Schlechtwetters gar nicht rechtzeitig nach Hause geschafft.

Riesenglück hatten zwei Buben in Newburgh bei New York, die beim Spielen unter dem Schnee begraben wurden. Wie CNN am Freitag berichtete, hatten die Neun- und Siebenjährigen am Mittwochnachmittag auf einem Parkplatz eine Schneeburg gebaut, als ein Räumfahrzeug noch mehr Schnee auf sie schüttete. Der Fahrer hatte die Kinder nicht gesehen. Erst am späten Abend begannen die Familien sich Sorgen zu machen, und eine Suchaktion wurde eingeleitet. In der Nacht schließlich wurden sie unverletzt gerettet. Der Schnee hatte eine Höhle um sie herum gebildet.

In den Bundesstaaten Maine, New Hampshire und Vermont hätten rund 300.000 Kunden zum Thanksgiving-Fest zeitweilig keinen Strom gehabt, berichtete CNN am Donnerstag unter Berufung auf die örtlichen Energieunternehmen. In New Hampshire waren auch Freitagfrüh noch mehr als 130.000 Menschen ohne Strom. Nasser Schnee habe sich auf Stromleitungen gelegt, hieß es im TV.

Viele der Betroffenen mussten sich notgedrungen auf die Ursprünge von Thanksgiving im 17. Jahrhundert besinnen. Statt im Backrohr wurde der Truthahn auf dem Grill gebraten, gegessen wurde bei Kerzenlicht.

Im ganzen Land bereiteten sich Geschäftsleute auf den Einkaufsmarathon am sogenannten "Black Friday" ("Schwarzer Freitag") vor. An diesem Freitag, dem Tag nach dem Erntedankfest, beginnt in den USA traditionell die Saison für das Weihnachts-Shopping mit vielen Sonderangeboten. Schon Stunden vor Ladenöffnung bildeten sich Schlangen. Eine zunehmende Zahl von Läden öffnet inzwischen aber auch am Feiertag.

VIDEO: Stromausfälle legen Thanksgiving lahm

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Meist Regenschauer, im O eher trocken. 11/21°

Die Sonne wird im Tagesverlauf öfter von Wolkenfeldern und teils auch von hochreichenden Quellwolken abgeschirmt. Am Nachmittag nimmt die Neigung zu Regenschauern und ein paar isolierten Gewitterzellen vor allem über der Landesmitte, im Süden und im östlichen Berg- und Hügelland noch zu. Flächendeckender Regen ist hingegen nicht in Sicht, und zwischendurch gibt es weiterhin teils größere Sonnenfenster. Während der Wind auch im Donauraum insgesamt eher abflaut, sind im Randbereich von Schauer- oder Gewitterzellen durchaus einige Windböen zu erwarten. Die westliche Hauptwindrichtung bleibt dabei aufrecht. Tageshöchsttemperaturen 17 bis 23 Grad. Heute Nacht: Am Abend klingen letzte Schauer- und Gewitterzellen auch im Bergland bald ab. In der Nacht auf Mittwoch nähert sich allerdings von Westen her eine weitere, schwache Störungszone. Damit verdichten sich die Wolken vor allem in Vorarlberg und Tirol, schließlich kann es dort leicht zu regnen beginnen. Nach Osten hin verläuft die Nacht hingegen vielfach aufgelockert bis gering bewölkt und über weite Strecken auch trocken. Der Wind bleibt überwiegend schwach. Die Lufttemperaturen gehen auf 13 bis 4 Grad zurück.
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