31. Jänner 2023 | 11:49 Uhr

komet.jpg © Getty/Jim Miller

Himmelsphänomen

Grüner Komet so nah wie nie

Ein grüner Komet schießt zum ersten Mal seit 50.000 Jahren durch unser Sonnensystem. Es ist ein Himmelsspektakel. 

Wie viele Kometen gibt es eigentlich im Sonnensystem? Geht man von den paar Kometen aus, über die in den Medien berichtet wird, mag die Zahl gering wirken. Allerdings ist die tatsächliche Zahl ziemlich hoch. Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) geht davon aus, dass etwa eine Billion Kometen da draußen herumfliegen könnten.

Und ein ganz besonderer Komet kommt uns Ende Jänner/Anfang Februar nahe. Nicht zu nahe, als dass er uns irgendwie gefährlich werden könnte. Aber so nahe, dass er mit freiem Auge sichtbar sein kann. Der sogenannte "grüne Komet" sorgt für ein seltenes Himmelsspektakel. Sein offizieller Name verrät nichts über seine Schönheit: C/2022 E3 (ZTF) heißt der Schweifstern. Und er schießt derzeit zum ersten Mal seit 50.000 Jahren durch unser Sonnensystem! Das heißt, das letzte Mal als er vorbeischaute, herrschte noch Eiszeit bei uns. Es ist ein historisches Ereignis.

Grüner Komet schaut nach 50.000 Jahren wieder vorbei

Erst vor etwa einem Jahr, Anfang März 2022, wurde C/2022 E3 (ZTF) entdeckt. Der grüne Komet lässt sich von den anderen Sternen durch seinen Schweif aus Staub und seine leuchtend grüne Hülle unterscheiden, wenn er nahe an der Sonne vorbeizieht. Die grüne Färbung entsteht durch Eis auf dem Himmelskörper, das nahe der Sonne in einen gasförmigen Zustand übergeht. Staubteilchen werden freigesetzt und bilden eine neblige Masse um den Kometenkern. Für unser Auge erscheint sie grün.

grüner-komet.jpg © Getty

Laut "EarthSky" wird der Komet am 12. Jänner der Sonne am nächsten kommen und zwischen dem 1. und 2. Februar in einer Entfernung von etwa 44 Millionen Kilometern an der Erde vorbeiziehen. Wenn sich der Himmelskörper der Erde nähert, können Beobachter ihn in der Nähe des Polarsterns kurz vor Mitternacht mit einem Fernglas ausmachen. 

In der Nacht auf 1. Februar können wir den Kometen sehen

In den Nächten Anfang Februar ist er der Erde am nächsten. Weil er jetzt auch seine größte Helligkeit erreicht, kann man ihn derzeit besonders gut sehen – sofern das Wetter mitspielt.

Suchen kann man den Kometen am Nordhimmel, zwischen dem Polarstern und dem Großen Wagen. Halten Sie Ausschau nach einem grünen Wölkchen mit Schweif. In der Vergangenheit wurden Kometen gerne als Unheilsbringer gesehen. Verständlich, denn lange Zeit passte das plötzliche Auftauchen der Kometen nicht in die geordneten Bahnen der Planeten und die gewohnten Beobachtungen der Astronomen – vom bevorstehenden Tod eines Königs bis hin zum Weltuntergang gab es unterschiedliche Interpretationen.

Heute weiß man, dass das nicht stimmt – und dass man den grünen Kometen ganz entspannt beobachten kann. Es braucht nur einen klaren Himmel und ein Fünkchen Glück.

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Etwas Nebel, oft Sonne, 4/18°

Zur Wochenmitte sorgt eine Störungszone anfangs verbreitet für dichte Wolken und oft auch Regenschauer, besonders in den Staulagen der Alpennordseite. Hier bleibt es teilweise bis zum Abend trüb und nass. Insgesamt setzt sich aber im Laufe des Tages immer öfter die Sonne durch. Am Nachmittag sind meist nur noch dünne Schleierwolken am Himmel. Am längsten sonnig und ganztägig trocken ist es im Süden. Die Schneefallgrenze liegt meist über 2000m Seehöhe. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, an der Alpennordseite zeitweise auch lebhaft aus Nordwest. Tageshöchsttemperaturen 14 bis 20 Grad, mit den höchsten Werten im Süden und Westen. Heute Nacht: Am Abend klingen letzte Regenschauer allmählich ab, danach verläuft die Nacht auf Donnerstag meist niederschlagsfrei und gering bis mäßig bewölkt. In den meisten Regionen ziehen nur hohe Schleierwolken durch, in einigen Tälern ist mit Nebel oder Hochnebel zu rechnen. In den frühen Morgenstunden können sich auch im Süden und im Donauraum Nebelfelder bilden. Der Wind weht nur schwach. Tiefsttemperaturen 1 bis 9 Grad.
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