20. Februar 2017 | 09:34 Uhr

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Große Gefahr

Forscher entdecken gefährlichen See unter Erdkruste

Ein Kohlenstoff-Reservoir in 350 km Tiefe könnte zur ernsten Gefahr werden.

Ein Forscher-Team aus England und Frankreich hat eine sensationelle Entdeckung gemacht. In rund 350 Kilometern Tiefe sind die Forscher auf einen riesigen Kohlenstoffsee gestoßen. Seine Fläche umfasst unfassbare  1, 8 Millionen  Quadratkilometer, der See ist damit ungefähr so groß wie Mexiko.

Die Wissenschaftler schätzen, dass sich in diesem See rund 100 Billionen Tonnen gasförmiger Kohlenstoff befindet, das wäre rund 3000 Mal so viel, wie die Menschen auf der Welt im Jahr ausstoßen. Die Lage dieses unterirdischen Speichers könnte nun aber zur Gefahr werden. Dieser befindet sich nämlich unter dem Yellowstone-Nationalpark im Mittleren Westen der USA – in der Nähe eines Supervulkans.

Die Forscher machen sich Sorgen, dass eine Magmablase brechen könnte. Ist dies der Fall, könnte CO2 austreten und damit in die Atmosphäre gelangen. Die Folge wäre eine unvorstellbare Erderwärmung.

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