20. September 2016 | 08:27 Uhr

Erdbeben Italien © Reuters

Keine Ruhe in Amatrice

Erneut Erdbeben in Italien mit Stärke 4,1

Das Epizentrum lag zwischen Amatrice und Accumuli.

Das von einem schweren Erdbeben im August zerstörte Gebiet zwischen den mittelitalienischen Regionen Latium und Marken kommt nicht zur Ruhe. Ein Erdstoß mit Magnitude 4,1 ist in der Nacht auf Dienstag registriert worden. Das Epizentrum lag zwischen den Gemeinden Amatrice und Accumoli, die beim Erdbeben im August mit insgesamt 297 Todesopfern zerstört worden waren.

Nachbeben

Weitere Nachbeben mit Stärke 3,2 und 3,4 folgten, berichtete das italienische Institut für Geologie und Vulkanologie. Die neuen Erdstöße lösten Angst unter den Obdachlosen in Amatrice aus. 850 Menschen leben noch in Zeltlagern, die ab dem kommenden Freitag abgebaut werden sollen.

Schlechtwetter

Denn wegen des zunehmend schlechten Wetters sollen demnächst keine Menschen mehr in Zeltlagern übernachten, berichtete der Bürgermeister von Amatrice, Sergio Pirozzi. Hunderte Einwohner der Gemeinde Amatrice wollen aber ihr Dorf nicht verlassen. "Besser in den Wäldern zu leben, als unsere Landwirtschaftsunternehmen zu verlassen", betonten mehrere Familien, die in Campern und Wohnmobilen übernachten. Einige Familien richteten auch selber Zeltlager ein. Sie fürchten die Kälte und den Regen nicht. Insgesamt 249 Personen, die bisher in den Notlagern in Amatrice untergebracht waren, erklärten sich aber bereit, in Hotels zu ziehen, bis im Frühjahr Bungalows aufgebaut worden sind.

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Viel Sonne, im Südosten länger bewölkt. 4/17°

Unter Zwischenhocheinfluss setzt sich in den meisten Landesteilen sonniges und trockenes Wetter durch. Vor allem im Südosten halten sich jedoch Störungsreste in Form von ein paar dichteren Wolken oder hochnebelartiger Bewölkung länger. Hier kann sich im Laufe des Nachmittags die Sonne nur langsam behaupten. Während der Abendstunden treffen schließlich von Westen erste dichtere Wolken einer Störung ein, die mitunter in Tirol und Vorarlberg lokalen Regen bringen. Der Wind weht schwach bis mäßig, meist aus Ost bis Südwest bei Nachmittagstemperaturen zwischen 11 und 24 Grad. Die höchsten Temperaturen werden in den westlichen Landesteilen gemessen. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag erreichen Wolken einer schwachen Störung von Westen Österreich und breiten sich bis zum Morgen langsam ostwärts aus. Während der Morgenstunden kann es vor allem in Tirol und Vorarlberg örtlich mitunter auch regnen. In Teilen der Steiermark sowie generell am Alpenostrand muss außerdem mit lokalen Nebelfeldern gerechnet werden. Bei schwachem bis mäßigem Wind aus Ost bis Süd sinken die Temperaturen auf plus 12 bis minus 2 Grad.
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