30. April 2015 | 09:32 Uhr

Nepal © kathmandutoday.com/Amul Thapa
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Rettung in Bhaktapur

"Baby-Wunder" gibt Nepal Hoffnung

Kleinkind aus Trümmern geholt - Verschütteter (15) überlebte 5 Tage.

Dieses Bild gibt ganz Nepal Hoffnung: Retter halten vorsichtig ein vier Monate altes Baby in die Höhe, nachdem sie den kleinen Buben namens Sonit Awal nach 22 Stunden aus den Trümmern eines eingestürzten Hauses retten konnten. Soldaten zogen den Säugling in der Stadt Bhaktapur am Sonntag aus dem Schutt seines Elternhauses. Der kleine Bub wurde in der Klinik untersucht - Ergebnis: Er blieb unverletzt!

VIDEO: Wunder-Rettung nach Erdbeben

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Hier lag das Baby in den Trümmern; Foto: kathmandutoday.com

Teenager (15) überlebte unter Trümmern
Fünf Tage nach dem Unglück befreiten am Donnerstag Rettungskräfte einen 15-Jährigen lebend aus den Trümmern eines Gebäudes. Der Bursch habe im Schutt eines zusammengestürzten Gasthauses überlebt, sagte ein Polizeisprecher. Weitere Angaben, etwa zum Gesundheitszustand des Geretteten, lagen vorerst nicht vor.

Trümmer, fehlende Logistik und schlechter Handy-Empfang erschweren den Helfern die Arbeit im Erdbebengebiet. Auch besteht die Gefahr weiterer Erdrutsche in dem Himalaya-Land, weil es derzeit ständig regnet. Bei dem Beben der Stärke 7,8 am Samstag waren nach Angaben vom Donnerstag in Nepal mindestens 5489 Menschen ums Leben gekommen.

Unterstützung für die Menschen in Nepal kommt aus aller Welt - von einfachen Menschen im Nachbarland Indien, die Essenspakete schicken, bis hin zu US-Präsident Barack Obama, der mit Nepals Ministerpräsident Sushil Koirala telefonierte. Auch Fußballstars gehören zu den Unterstützern. Bei der Partie der spanischen Clubs Real Madrid gegen Almeria legten die Spieler eine Schweigeminute ein und trugen T-Shirts mit der Aufschrift: "Todos con Nepal" (Alle für Nepal).

Die Zahlen der Vereinten Nationen machen das ganze Ausmaß der Katastrophe deutlich: Acht Millionen Betroffene, davon brauchen 3,5 Millionen Menschen Nahrungsmittel. 2,8 Millionen Menschen sind den Schätzungen zufolge obdachlos.

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Erst sonnig, von NW gewittrige Schauer, 9/18°

Am Nachmittag bringt eine Kaltfront von Westen her immer öfter Regenschauer und Gewitter, schließlich auch im zunächst noch sonnigeren Osten und Süden. Mit der Störungszone frischt lebhafter bis kräftiger Westwind auf. Tageshöchsttemperaturen von West nach Ost 15 bis 24 Grad. Heute Nacht: In der Nacht zieht die Kaltfront bald ostwärts ab und letzte Regenschauer und Gewitter, vor allem entlang der Alpennordseite sowie auch im Osten und Südosten klingen allmählich ab. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1200 bis 1500m Seehöhe. Im Bergland halten sich Restwolken eher hartnäckig, sonst lockert es später mehr und mehr auf. Der Wind bläst im Osten noch mäßig bis lebhaft aus West bis Nordwest, sonst lässt er deutlich nach. Tiefsttemperaturen 1 bis 9 Grad.
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