18. November 2015 | 19:06 Uhr

plan13.jpg © Macquarie University
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LkCa 15b

Astronomen beobachteten Geburt eines Planeten

Forscher konnten Signatur von heißem Gas und Staub nachweisen.

Astronomen haben nach eigenen Angaben erstmals die Geburt eines neuen Planeten direkt verfolgt. Das Team um Stephanie Sallum von der Universität von Arizona in Tucson konnte die Signatur von heißem Gas und Staub nachweisen, die sich zu einem entstehenden Planeten sammeln. Ihre Beobachtungen präsentieren die Wissenschafter im britischen Fachblatt "Nature".

Die Astronomen hatten den Babyplaneten mit der Katalognummer LkCa 15b ins Visier genommen, der bereits vor einigen Jahren entdeckt worden war. Er gehört zu einem in kosmischen Maßstäben sehr jungen Stern, der erst zwei Millionen Jahre alt ist und gerade ein Planetensystem bildet. Die Planeten entstehen aus einer riesigen Gas- und Staubscheibe, die den Stern umgibt. Im Inneren haben sie die Scheibe bereits weitgehend leergeräumt.

Mit Teleskopen in Chile und den USA gelang es dem Team nun erstmals, die charakteristische Strahlung von 9700 Grad heißem Wasserstoffgas sowie das Leuchten von glühend heißem Staub nachzuweisen, die auf den jungen Protoplaneten fallen und ihn so wachsen lassen. Damit sei erstmals die direkte Beobachtung dieses Prozesses der Planetenentstehung gelungen, schreiben die Wissenschafter.

 

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Schwacher Störungseinfluss von SW. 6/13°

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