01. April 2016 | 09:58 Uhr

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Langfristprognose

Wird das der wärmste April aller Zeiten?

Die Wetterdienste rechnen mit überdurchschnittlichen Temperaturen.

Mit Sommertagen - Temperaturen von über 25 Grad - und viel Sonnenschein beginnt das erste April-Wochenende des Jahres. Bis Mitte kommender Woche bleibt uns das frühsommerliche Wetter mit Höchstwerten um die 25, 26 Grad erhalten. Ab Freitag, 8. April, zeigen die Temperaturkurven der Wettermodelle jedoch recht einheitlich wieder nach unten und prognostizieren monatstypische Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad.

Wie geht es danach weiter? In seiner aktuellsten Prognose geht der US-Wetterdienst NOAA von einem deutlich zu warmen April, vor allem im Osten und Norden Europas, aus. Für Österreich rechnen die US-Metorologen mit Temperaturen von zwei Grad über dem langjährigen Schnitt. Die Niederschlagssummen bewegen sich dagegen im normalen Bereich.

Temperatur-Prognose für April
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Temperaturabweichung vom langjährigen Mittel in Grad Celsius

Niederschlags-Prognose für April
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Abweichung im Millimeter Niederschlag pro Tag

ZAMG: Überdurchschnittlich warmer April wahrscheinlich
Mit einem deutlich zu warmen April rechnet auch die österreichische Zentralanstalt für Meteorologie (ZAMG). Laut den Experten von der Hohen Warte sind überdurchnittliche Temperaturen wahrscheinlich. Maßgeblich für die milde Witterung dürften "Wetterlagen mit mehrheitlich recht milder Südwest- bis Nordwestströmung" sein, so die ZAMG. "Für markante Kaltlufteinbrüche ist die Wahrscheinlichkeit recht gering", schließen die Experten.

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Letzte Schneeschauer, eisiger Wind. -2/+3°

Nach Störungsabzug gelangt der Ostalpenraum heute Sonntag vorübergehend unter Zwischenhocheinfluss. Auch alpennordseitig lösen sich am Nachmittag die meisten Wolkenfelder im Osten und Norden auf, letzte Schneeschauer klingen in den Nordstaulagen ab. Den Westen erreichen am Abend dichte Wolken der nächsten Störungszone. Vor allem im Burgenland und der Oststeiermark sowie im Bergland bläst um die Mittagszeit noch stürmischer, eisiger Nordwind, der ebenfalls bald abflaut. Nachmittagstemperaturen minus 3 bis plus 7 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag zieht aus dem Westen eine Störungszone mit dichten Wolken und Schneeregen oder Schneefall auf. Die Schneefallgrenze liegt zwischen Vorarlberg und Niederösterreich zwischen 1100m und den Niederungen. Dabei besteht auf gefrorenen Böden vorübergehend Glatteisgefahr. Weiter nach Osten zu schneit es in geringerer Intensität, im äußersten Osten und Südosten bleibt es niederschlagsfrei. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 12 im Waldviertel und plus 2 Grad in Vorarlberg.
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