09. März 2018 | 18:57 Uhr

Winterende Frühling © Getty Images

T-Shirt-Wetter

Turbo-Frühling bringt bis zu 20 Grad

Nach minus 32 Grad vor einer Woche freut sich das Land auf das erste T-Shirt-Wetter.

Endlich ein kräftiges Zeichen des nahenden Frühlings: An diesem Wochenende werden erstmals 20 Grad in Österreich erreicht – das versprechen uns die Meteorologen.

Spannend bleibt auch für die Experten, wo diese Temperatur als Erstes erreicht wird. Die Wissenschaftler an der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) erklären: Warme Luftmassen haben sich über dem Mittelmeer gebildet. Diese wanderten über Italien bis zu uns. Nachdem sie die Alpen überquert haben, senkt sich die Luft jetzt ab. Heißer Tipp für die 20 Grad: Waidhofen an der Ybbs (NÖ) oder die Stadt Salzburg.

Dieser März wird deutlich wärmer als Durchschnitt

Open-Air. Endlich wird es Zeit, die Hauben abzulegen und vielleicht die ersten Schanigärten zu besuchen. Offiziell dürfen sie ja seit 1. März (Beginn des meteorologischen Frühlings) offen haben. In Wien sind etwa die Open-Air-Lokale am Naschmarkt schon gut besucht. Auch die ersten Blüten sind bereits zu sehen – vor allem die Krokusse in den Parks.

Absurd: Am Freitag lagen sogar in den östlichen Gemeinden noch letzte Reste von Schnee. Noch unvorstellbarer: In der Vorwoche litten wir unter einer einwöchigen Eiszeit. Bis zu minus 32 Grad sind gemessen worden. Minus 20 gab es in der Früh in den meisten Orten.

Wärmer. Doch dieser März wird wärmer als der langjährige Durchschnitt. Das jedenfalls sagen die Experten von Accuweather voraus. Die Höchst- und Tiefstwerte liegen bis zum Monatsende fast durchwegs über der Normaltemperatur.

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Meist Regenschauer, im O eher trocken. 11/21°

Die Sonne wird im Tagesverlauf öfter von Wolkenfeldern und teils auch von hochreichenden Quellwolken abgeschirmt. Am Nachmittag nimmt die Neigung zu Regenschauern und ein paar isolierten Gewitterzellen vor allem über der Landesmitte, im Süden und im östlichen Berg- und Hügelland noch zu. Flächendeckender Regen ist hingegen nicht in Sicht, und zwischendurch gibt es weiterhin teils größere Sonnenfenster. Während der Wind auch im Donauraum insgesamt eher abflaut, sind im Randbereich von Schauer- oder Gewitterzellen durchaus einige Windböen zu erwarten. Die westliche Hauptwindrichtung bleibt dabei aufrecht. Tageshöchsttemperaturen 17 bis 23 Grad. Heute Nacht: Am Abend klingen letzte Schauer- und Gewitterzellen auch im Bergland bald ab. In der Nacht auf Mittwoch nähert sich allerdings von Westen her eine weitere, schwache Störungszone. Damit verdichten sich die Wolken vor allem in Vorarlberg und Tirol, schließlich kann es dort leicht zu regnen beginnen. Nach Osten hin verläuft die Nacht hingegen vielfach aufgelockert bis gering bewölkt und über weite Strecken auch trocken. Der Wind bleibt überwiegend schwach. Die Lufttemperaturen gehen auf 13 bis 4 Grad zurück.
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