30. Jänner 2018 | 14:44 Uhr

Supermond Wien © Thomas Fürst

Himmels-Spektakel

Supermond erstrahlte über Österreich

"Supermond", "Blaumond" und "Blutmond" ereigneten sich zur selben Zeit. Die besten Bilder.

Am Mittwoch kam es zu einem Dreifach-Spektakel. Gleich drei Mond-Phänomene trafen aufeinander: "Supermond", "Blaumond" und "Blutmond" ereigneten sich zur selben Zeit. Das gab es zuletzt vor 35 Jahren!

Es ist kurios: Bei dem Zusammentreffen der drei Himmels-Spektakel entsteht eine besondere Energie, die viele Sternenfreunde begeistern wird. Die Amerikaner fassen dieses "Dreier-Erlebnis" als "Super-Blue-Blood-Moon" zusammen.

Die Blut-Mondfinsternis begann heute bereits um 11.52 Uhr Mitteleuropäischer Zeit und hatte seine maximale Verdunkelung um 14.31 Uhr, bevor das Spektakel um 17.10 Uhr zu Ende geht. 

Supermond ab 16.56 Uhr in Wien zu sehen

Der Mond ist näher als sonst an der Erde und erscheint uns so größer. Noch dazu ist Vollmond, was das Gestirn zu einem Supermond macht. Um 16.56 Uhr ging es in Österreich los: Er stieg über Wien empor. 

Es dauerte ein paar Minuten, dann war er auch im Westen zu sehen: Um 17.04 Uhr war er in Linz zu bestaunen, ab 17.26 Uhr sah man ihn schließlich in Bregenz.

Supermond © oe24-Leserreporter/Ludmilla
Ludmilla hat uns dieses wunderschöne Foto aus Tirol zukommen lassen.

+++ Schicken Sie uns Ihre Fotos vom Supermond an 24024@oe24.at +++

Der Blutmond wird in Österreich leider nicht zu sehen sein, da die Mondfinsternis bereits vorbei ist, wenn der Mond bei uns über den Horizont steigt.


Supermond Wien © Thomas Fürst
oe24-Leser Thomas schickte uns diese beiden wunderbaren Schnappschüsse des Supermonds.

 

Supermond in Hartberg in der Steiermark © oe24-Leserreporter/Markus Matyas
Auch in der Steiermark war der Supermond gut sichtbar.

Hier der Livesream zum Mondspektakel:

Zuletzt am 30. Dezember 1982

Die drei Mond-Konstellationen waren das letzte Mal am 30. Dezember 1982 in einer Nacht gleichzeitig zu sehen. Nach dem Spektakel am Mittwoch wird es nochmal 19 Jahre dauern, bis es am 31. Jänner 2037 wieder so weit sein wird. 

  • Supermond: Am Dienstag bahnt sich bereits der Supermond an: Wenn der Erd-Trabant am nächsten Punkt zur Erde steht (Entfernung 358.993 km), wird er mit einer Vollmond-Phase zusammenfallen. Die Folge: Der „Supermond“ kommt uns gerade jetzt größer vor als sonst, strahlt heller, soll sogar die Wahrscheinlichkeit für Erdbeben und Vulkanausbrüchen auf der Erde erhöhen und die Gezeiten weltweit beeinflussen.

Hier Fotos vom früheren Supermond:

Diashow: Die besten oe24-Leserfotos vom Supermond

Foto: Hermann Prasch
Supermond-Foto: Hermann Prasch aus Hatzendorf bei Fehring
Supermond - Foto: Christoph Prüller
Supermond - Foto: Christoph Prüller
Supermond - Foto: Antonio Picher
Supermond - Foto: Antonio Picher
Supermond - Foto: Franz Gremsl aus Dechantskirchen
Supermond - Foto: Franz Gremsl aus Dechantskirchen
Mondkratzer - Supermond über dem DC-Tower in Wien - Foto: Benedek Nagy
Mondkratzer - Supermond über dem DC-Tower in Wien - Foto: Benedek Nagy
Mondkratzer - Supermond neben DC-Tower in Wien - Foto: Benedek Nagy
Mondkratzer - Supermond neben DC-Tower in Wien - Foto: Benedek Nagy
Scary Moon - Supermond hinter DC-Tower in Wien - Foto: Benedek Nagy
Scary Moon - Supermond hinter DC-Tower in Wien - Foto: Benedek Nagy
Supermond - Foto: K. Rehfeldt
Supermond - Foto: K. Rehfeldt
Supermond_GerhardM.jpg
Supermond von Leser Gerhard Moser aus Hohenau an der March
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Leserin Delfa Andjelic schickte uns dieses Supermond-Foto
Supermond_DelfaA2.jpg
Leserin Delfa Andjelic schickte uns dieses Supermond-Foto
Supermond - Foto: Heinrich Schranz aus St. Leonhard im Pitztal
Supermond - Foto: Heinrich Schranz aus St. Leonhard im Pitztal
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Supermond-Foto von Leser Daniel W aus dem Weinviertel
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Diesen Supermond schickte uns Leserin Monika Stadler
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Diesen Supermond schickte uns Leserin Monika Stadler
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Thomas Unger sandte uns diesen Supermond aus Münichsthal im Weinviertel

  • Blutmond: Dabei paart sich eine totale Mondfinsternis mit einem Supermond – also einem Vollmond, wenn der Mond der Erde am nächsten steht. Die blutrote Farbe entsteht durch physikalische Vorgänge in der Erd-Atmosphäre. Aufgrund des fehlenden Sonnenlichtes wird der Mond rötlich erscheinen. Die Eklipse erreicht uns am Nachmittag – die maximale Verdunkelung wird um 14.30 Uhr in Mitteleuropa erreicht sein, also für uns kaum sichtbar. Freuen dürfen sich die Menschen in Alaska, Australien, Ost-Asien und Hawaii. Sie können das Phänomen betrachten. 

Hier Fotos von vergangenen Blutmond-Ereignissen:

 

Diashow: So schön schien der Blutmond

So schön schien der Blutmond
Wien
So schön schien der Blutmond
Wien
So schön schien der Blutmond
Wien
So schön schien der Blutmond
Damaskus (Syrien)
So schön schien der Blutmond
Damaskus (Syrien)
So schön schien der Blutmond
Rosh Hayain (Israel)
So schön schien der Blutmond
Nizza (Frankreich)
So schön schien der Blutmond
London
So schön schien der Blutmond
London
So schön schien der Blutmond
Köln (Deutschland)
So schön schien der Blutmond
Hildesheim (Deutschland)

  • Blaumond: In diesem Monat gibt es zum zweiten Mal Vollmond. Dieses seltene Ereignis nennen amerikanische Astronomen "Bluemoon". Auf Englisch gibt es die Redewendung "once in a blue moon", die so viel bedeutet wie "äußert selten, speziell". Der Februar wird heuer gar keinen Vollmond haben. Deshalb gibt es im März dieses Jahres den nächsten Blaumond. Am Mittwoch wird der Vollmond zu bestaunen sein.