03. Juli 2015 | 10:34 Uhr

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Salzburg

Hitze sorgt für Pannen-Rekord

Sommer-Hoch verursacht Hitzekollaps bei Autobatterien.

Die Hitzewelle sorgt beim ÖAMTC-Pannendienst in Salzburg für Hochbetrieb. Pro Tag verzeichnet der Salzburger Club rund 250 Einsätze, das sind mehr als doppelt so viele wie normal.

Pannenursache Nummer eins sind defekte Batterien. "Gerade ältere Batterien halten der enormen Hitze nicht mehr stand", erläutert Technikchef Peter Schmid vom ÖAMTC Salzburg. Um Pannen dieser Art zu vermeiden, rät Schmid Besitzern von altersschwachen Batterien zu einem kurzen Batterie-Check.

Verformte Zündschlösser
Hohe Temperaturen in Kombination mit Stop-and-Go-Verkehr belasten auch die Kühl- und Elektriksysteme der Autos und führen zu überhitzten Motoren und Problemen mit Starter und Lichtmaschine. Die große Hitze ist auch Auslöser für recht kuriose Pannen: Wenn im  Auto Temperaturen bis zu 80 Grad herrschen, kann es schon mal vorkommen, dass sich der Elektrik-Teil des Zündschlosses verformt und der Startschlüssel im Schloss feststeckt. Mittels Kältespray können die ÖAMTC-Techniker auch dieses Problem lösen.

Pfützen unter dem Auto harmlos
Entwarnung gibt Technikchef Schmid, wenn sich unter dem Auto eine Pfütze bildet: „Zur Zeit werden wir von besorgten Autofahrern immer wieder gerufen, weil sie auf dem Boden unter dem Auto Flüssigkeit entdecken. Hier handelt es sich meist nur um Kondenswasser, das die Klimaanlage bildet und abgibt“, beruhigt Schmid.

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Immer wieder Regenschauer. 4/15°

Eine atlantische Störungszone zieht in abgeschwächter Form langsam über Österreich hinweg. Dabei ist es meist stark bewölkt, ein paar Auflockerungen gibt es am ehesten über dem östlichen Flachland und im Südosten. Außerdem kommt es zunächst vor allem entlang der Alpennordseite und im Nordwesten zu Regen und Regenschauern, die Schneefallgrenze bewegt sich meist zwischen rund 1200 und 1600m Seehöhe. Im Nachmittagsverlauf reißt die Bewölkung vor allem ganz im Westen, aber auch über dem östlichen Flachland wieder auf, die Sonne kommt zum Vorschein. Ein paar mitunter kräftigere Schauer sind dann hauptsächlich in der südlichen Steiermark, in Unterkärnten und dem Südburgenland noch möglich. Der Wind dreht mehrheitlich auf West-Nordwest, meist frischt er nur kurzzeitig mäßig auf, im Donauraum kann er vorübergehend recht lebhaft werden. Frühtemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, Tageshöchsttemperaturen 8 bis 17 Grad.
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