02. August 2023 | 09:43 Uhr

Regen Mann © Getty

Trübe Aussichten

Katastrophales Wetter: Jetzt startet der Regen-August

War es das bereits mit dem Sommer? Die kommenden 10 Tage werden jedenfalls kühl und regnerisch.

Der Juli 2023 war einer der wärmsten in Österreichs Messgeschichte und brachte eine relativ lange Hitzewelle. "In der vorläufigen Auswertung liegt der Juli 2023 im Tiefland Österreichs um 1,4 Grad über dem Mittel der Klimaperiode 1991 bis 2020, auf den Bergen um 1,3 Grad", resümierte Alexander Orlik, Klimatologe an der GeoSphere Austria. Am heißesten war es am 11. Juli in Bludenz in Vorarlberg mit einem Höchstwert von 37,7 Grad.

Im August ist nun aber keine Hitze mehr in Sicht – in den kommenden Tagen muss man vielmehr mit trübem Regenwetter rechnen. Den aktuellen Prognosen zufolge soll es in weiten Teilen Östererichs sogar die kommenden 10 Tage durchregnen.

Die Prognose im Detail


Am Mittwoch beruhigt das Wetter im Ostalpenraum vorübergehend. Neben viel Sonnenschein gibt es bis zum Abend lediglich ein paar dichtere Wolken, die im Tagesverlauf nördlich des Alpenhauptkammes langsam in Richtung Osten ziehen. Hier trüben sie den sonnigen Wettercharakter vorübergehend. Die Schauerneigung bleibt allgemein gering. Etwas höher ist sie nur im Waldviertel oder im Bereich der niederösterreichischen Kalkalpen. Dazu weht am nördlichen Alpenrand sowie im Wiener Becken mäßiger bis lebhafter Wind aus südlichen Richtungen. Am Nachmittag 21 bis 28 Grad.

Am Donnerstag liegt eine schwache Störungszone über Österreich und damit wird es recht unbeständig. Vor allem in der Nordhälfte bleibt der Himmel meist bedeckt und immer wieder muss mit Regenschauern gerechnet werden. Im Süden hingegen beginnt der Tag oft noch sonnig und erst nach und nach breiten sich Wolken und Schauer auch hierher aus. Mitunter können auch einzelne Gewitter eingelagert sein. Am ehesten trocken bleibt es im Nordosten. Der Wind weht mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Frühtemperaturen 11 bis 20 Grad, Tageshöchsttemperaturen 20 bis 27 Grad.

Am Freitag nähert sich von Südwesten eine Störungszone und damit regnet es verbreitet. Wiederholt ziehen Regenschauer und Gewitter durch und bringen zum Teil ergiebige Niederschlagsmengen. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt im Süden und Südosten. Es ist schwach windig. Frühtemperaturen 12 bis 18 Grad, Tageshöchsttemperaturen 18 bis 24 Grad.