18. Juli 2021 | 08:40 Uhr

Kurz © APA/HERBERT NEUBAUER

"Wir werden die Betroffenen nicht alleine lassen"

Kanzler Kurz verspricht Flut-Opfern Hilfe

Bundeskanzler Kurz meldete sich zur Unwetter-Situation und verspricht: ''Wir werden die Betroffenen nicht alleine lassen.''

Es waren erschütternde Bilder: Im Stadtgebiet von Hallein wurde Zivilschutzalarm ausgelöst, weil der Kothbach über die Ufer getreten ist. Im Bereich der Altstadt ist es bereits zu massiven Überschwemmungen gekommen, hieß es vom Landesfeuerwehrkommando zur APA. Die Flut riss alles mit sich und stapelte Autos übereinander. Die Keller standen unter Wasser und die Bewohner wurden gebeten ihre Häuser nicht zu verlassen.

Notunterkünfte eingerichtet

Die Sturz-Flut in Hallein hat für Verwüstung gesorgt. In der Neuen Mittelschule wurde eine Notunterkunft eingerichtet. Viele Menschen konnten am Abend ihre Wohnungen nicht mehr erreichen. 

Auch in Mittersill im Pinzgau sowie in Kufstein in Tirol wurde Zivilschutzalarm ausgelöst, die Felbertauernstraße wurde gesperrt.

Kanzler Kurz verspricht Flut-Opfern Hilfe

Nach den teils verheerenden Unwettern, meldete sich nun Bundeskanzler Sebastian Kurz zu Wort und versprach Hilfe. "Starke Regenfälle und Unwetter richten in Österreich leider vielerorts gerade schwere Schäden an. Ich danke allen Einsatzkräften und freiwilligen Helfern, die alles tun, um zu helfen! Wir werden die Betroffenen nicht alleine lassen und sie beim Wiederaufbau unterstützen", schreibt Kurz auf Twitter.

 

 

Kurz und Kogler sagen Hilfe aus Katastrophenfonds zu 

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) haben am Sonntag den Geschädigte des Hochwassers Hilfe aus dem Katastrophenfonds zugesagt. "Die Bilder aus Teilen Österreichs und besonders aus Hallein oder dem Tiroler Unterland machen betroffen und schockiert. Wir werden als Bundesregierung alles in unserer Macht stehende tun, um den Betroffenen vor Ort zu helfen", so Kurz in einem Statement gegenüber der APA.

"Die dafür notwendigen Mittel werden aus dem Katastrophenfonds des Finanzministeriums kommen, das haben wir den Ländern bereits zugesichert. Ich danke den Einsatzkräften und allen freiwilligen Helfern für ihren Einsatz für unsere Mitbürger", so Kurz.

"Seit Stunden wüten extreme Unwetter in vielen Regionen Österreichs. Allen Menschen in den Krisengebieten, den Betroffenen und den Einsatzkräften, wünsche ich viel Kraft und passen Sie auf sich und einander auf. Ein besonderer Dank den Einsatzkräften, den vielen Freiwilligen, die jetzt schon Schlimmeres verhindern und die notwendigste Hilfe leisten konnten. Die Unwetter haben schon jetzt große Schäden hinterlassen und wir als Bundesregierung werden gemeinsam mit den Bundesländern die betroffenen Gemeinden und geschädigten Haushalte beim Wiederaufbau unterstützen", unterstrich Kogler.

Keine Entwarnung bei Hochwasser in Salzburg 

Nachdem eine Starkregenfront in weiten Teilen des Landes Salzburg in der Nacht auf Sonntag für Hochwasser und Erdrutsche gesorgt hat, konnte das Land Salzburg am Sonntagmorgen noch keine Entwarnung geben. Der Zivilschutzalarm in der Stadt Hallein, wo am Samstag die Altstadt überflutet wurde, blieb aufrecht. Es werden weitere starke Regenfälle erwartet. Damit verbunden kann es auch zu weiteren Überflutungen kommen, hieß es in einer Aussendung des Landes.

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Viele Wolken, teils mit Regen. 7/17°

Insgesamt sind viele Wolkenfelder vorhanden, auch nennenswerte Mengen an Saharastaub in der Luft sorgen für eine zusätzliche Himmelstrübung. Vor allem in der Osthälfte gibt es aber auch Auflockerungen mit kurzen sonnigen Abschnitten. Im Westen und Südwesten ist mit Regenschauern zu rechnen, sonst bleibt es trocken. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Osten lebhaft, entlang der föhnigen Alpennordseite teils stark, aus Ost bis Südwest. Die Tageshöchsttemperaturen betragen 11 bis 21 Grad. Heute Nacht: Die Nacht verläuft von kurzen Auflockerungen abgesehen oft trüb und besonders in der Westhälfte ist zumindest zeitweise mit Regen zu rechnen. Weiter nach Osten zu sind nur einzelne Regenschauer zu erwarten. Die Schneefallgrenze sinkt im Westen auf 1500 bis 1900m Seehöhe, sonst liegt sie meist über 2000m Seehöhe. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus Südost bis West. Es kühlt auf 5 bis 11 Grad ab.
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