26. Februar 2021 | 09:50 Uhr

sahra-bliuregen.jpg © Fotomontage/APA

Wetterphänomen

Jetzt kommt der 'Sahara-Blutregen'

In Teilen Österreichs kommt es an diesem Wochenende zu einem besonderen Wetterphänomen.

Die nächsten Tage sollte man besser nicht das Auto waschen. Am Wochenende regnet nämlich der Saharastaub aus der Luft ab. Unter diesem „Blutregen“ versteht man ein seltenes Wetterphänomen. Durch eine kräftige Windströmung werden feine Partikel aus Nordafrika bis zu uns geweht.
 
Diese Partikel fallen zusammen mit dem Regen herab. Dabei färbt der Staub den Regen leicht bräunlich, weswegen er auch „Blutregen“ genannt wird. Der Regen ist natürlich aber völlig harmlos.

Die Prognose im Detail

Hoher Luftdruck bringt am Freitag in den meisten Landesteilen noch einmal viel Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen. Über den Niederungen halten sich allerdings flache Nebelfelder, die vor allem im Weinviertel wieder hartnäckig sein können. Im Lauf des Nachmittags ziehen im Westen nach und nach Wolkenfelder auf, bis zum Abend bleibt es aber noch weitgehend trocken. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd bis West. In der Früh Temperaturen zwischen minus 4 und plus 7 Grad, tagsüber erwärmt sich die Luft auf 10 bis 20 Grad, am mildesten ist es im Südosten.
 
Eine Nordströmung bringt am Samstag im Großteil des Landes zunächst dichte Wolken, zudem ziehen noch ein paar Regenschauer durch. Die Schneefallgrenze sinkt im Norden allmählich auf 800 bis 1000m Seehöhe, im Westen und Süden schneit es erst oberhalb von 1500m Höhe. Am Nachmittag stellt sich zunehmend sonniges Wetter ein. Trocken und generell sonniger ist es in den südlichen Landesteilen, hier tauchen nur vorübergehend mehr Wolken auf. Der Wind weht schwach bis mäßig, am Alpenostrand teils lebhaft aus West bis Nord. Die Temperaturen gehen deutlich zurück. Frühtemperaturen minus 2 und plus 5 Grad, Tageshöchsttemperaturen 6 bis 13 Grad, mit den höchsten Werten im Süden.