26. Juli 2016 | 11:19 Uhr

Trinkwasser © Getty Images

Erkrankungen

Ferschnitz bei Amstetten: Trinkwasser verunreinigt

Kolibakterium und Enterokokken nachgewiesen - Ursache wahrscheinlich Unwetter.

Das Trinkwasser in Ferschnitz (Bezirk Amstetten) ist verunreinigt. In den jüngsten untersuchten Wasserproben seien Escherichia coli (Kolibakterium) und Enterokokken nachgewiesen worden, teilte Bürgermeister Michael Hülmbauer (ÖVP) auf der Homepage der Marktgemeinde mit. "Die Ursache wird gesucht und von uns umgehend behoben."

Hülmbauer mutmaßte, "dass aufgrund der letzten Starkregenereignisse Verunreinigungen in den Marktbrunnen eingeschwemmt wurden". Für Trink- und Hausbrauchzwecke dürfe das Wasser in Ferschnitz derzeit "nur in ausreichend desinfiziertem Zustand" verwendet werden.

In dem Fall hat sich inzwischen ein nach eigenen Angaben "sehr verärgerter und betroffener Gemeindebürger" gemeldet. Er teilte in einer Mail-Nachricht nicht nur mit, "dass in der Gemeinde 3325 Ferschnitz das öffentliche Trinkwasser verunreinigt ist", sondern fügte auch hinzu: "Bis dieses offiziell bekannt wurde, sind eine Vielzahl an Durchfallerkrankungen im Gemeindegebiet aufgetreten."

Bürgermeister Michael Hülmbauer (ÖVP) bestätigte am Dienstag, dass es - freilich "auch außerhalb der Gemeindegrenzen" - Durchfallerkrankungen gegeben habe. Die Ursache sei noch unklar. Es könnte ein "Virus kursiert" sein, meinte Hülmbauer. Er habe in der Angelegenheit jedenfalls auch mit der Gemeindeärztin Rücksprache gehalten.
 

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Neben Nebel auch dichte Wolken und Sonne. -3/6°

Über den Niederungen halten sich Nebel- und Hochnebelfelder vielerorts hartnäckig. Aber auch abseits dieser Nebelzonen bzw. auf den Bergen scheint die Sonne nicht mehr ungetrübt, es ziehen einige mittelhohe Wolkenfelder über den Himmel, zum Abend hin nimmt die Bewölkung vor allem südlich des Alpenhauptkammes generell zu, meist bleibt es aber noch trocken. Der Wind weht schwach bis mäßig, in einzelnen Föhnstrichen jedoch auch lebhaft aus südlichen Richtungen. Tageshöchsttemperaturen je nach Nebel, Sonne und Föhn etwa 0 bis 13 Grad, mit den höchsten Werten in mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht halten sich über den Niederungen zumindest regional weiterhin Nebel und Hochnebel. Aber auch abseits dieser Nebelregionen ziehen von Süden her mehr und mehr Wolkenfelder über den Himmel. An der südlichen Landesgrenze kann es langsam zu regnen beginnen. Schneefallgrenze etwa zwischen 1600 und 2000m Seehöhe. Der Wind weht anfangs noch teils mäßig aus Ost bis Südwest, bald lässt er überall nach. Tiefsttemperaturen minus 4 bis plus 4 Grad.
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