12. Februar 2015 | 08:32 Uhr

Lawine_APA.jpg © APA

Niederösterreich

Entspannung der Lawinengefahr

Weiterhin Warnstufe 3 in höheren Lagen.

Mit der Setzung der Schneedecke beginnt sich Entspannung in der Lawinensituation in Niederösterreich abzuzeichnen. In höheren Lagen der Ybbstaler Alpen und im Rax-Schneeberggebiet herrschte aber auch am Donnerstag noch erhebliche Gefahr (Stufe 3), berichtete der Warndienst.

Mit den milden Temperaturen und der Einstrahlung können sich aus den Sonnseiten spontane Lawinen lösen. Hierbei handelt es sich meist um kleinere bis mittlere Lawinen aus dem felsdurchsetzten Steilgelände.

Situation in Tirol entspannt sich
Die Lawinensituation in Tirol entspannt sich langsam. Am Donnerstagvormittag herrschte im ganzen Land Stufe "2" der fünfteiligen Skala. Die Experten warnten jedoch vor einem Anstieg der Gefahr im Laufe des Tages. Wenn die Sonne die Schneedecke wieder durchfeuchte, steige die Gefahr oberhalb der Waldgrenze wieder auf "erheblich", also Stufe "3".

Gefahrenstellen lagen am Vormittag vor allem in sehr steilen Schattenhängen oberhalb von etwa 1.800 Meter. Ab den späten Vormittagsstunden sollten Wintersportler zunehmend auch in sehr steilen Sonnenhängen aufpassen, hieß es. Lawinen würden sich dann am ehesten an Übergangsbereichen von wenig zu viel Schnee auslösen lassen.

Generell gelte jedoch, dass Lawinen meist nur mehr durch große Belastungen zu stören sein sollten, wobei es weiterhin durchaus auch sein könne, dass stellenweise auch eine geringe Zusatzbelastung ausreiche, meinten die Experten. Zusätzlich sollten Wintersportler auf sehr steilen Wiesenhängen auf Gleitschneelawinen achten.

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16

Im W mehr Wolken und etwas Regen, im O mehr Sonne. 5/17°

Eine nur langsam ziehende Störungszone bringt im Westen und Südwesten dichte Wolken sowie nachmittags auch etwas Regen. In Vorarlberg sinkt die Schneefallgrenze bis zum Abend auf rund 500 bis 800m Seehöhe ab, sonst liegt sie meist noch zwischen 1200 und 1500m Seehöhe. Überall sonst überwiegt noch der Sonnenschein, auch wenn einige hohe Wolkenfelder durchziehen und am Nachmittag Quellwolken entstehen. Der Wind bläst in Föhnstrichen entlang des Alpenhauptkammes sowie auch im Osten lebhaft bis kräftig aus Süd, sonst meist nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen im Westen und Südwesten 8 bis 13 Grad, sonst 14 bis knapp 20 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Osten. Heute Nacht: In der Nacht regnet und schneit es im Westen und Südwesten immer wieder. Die Schneefallgrenze sinkt an der Alpennordseite auf 500 bis 900m, im Süden bleibt sie bei rund 1200m Seehöhe. Nach Osten zu verläuft die Nacht eher nur gering bewölkt. Der teils noch mäßige bis lebhafte Südwind im Bergland und im Osten lässt deutlich nach. Tiefsttemperaturen minus 1 bis plus 5 Grad.
mehr Österreich-Wetter