19. August 2017 | 21:27 Uhr

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Hitze und Unwetter

Der Sommer spielt verrückt

Hitzewellen wechseln sich mit heftigen Unwettern und Regen ab.

Es ist ein Extrem-Sommer: Im vergangenen Monat kletterte die Temperatur in Wien an der Hälfte der Tage auf 30 Grad und mehr. Der Juli war einer der 20 wärmsten Monate der Messgeschichte: Im Mittel war es um 1 Grad wärmer als normal. Am wärmsten Tag des Jahres, dem 3. August, wurden fast 39 Grad gemessen. Zwischen den Hitzetagen rasselten die Temperaturen bis auf unter 20 Grad.

Zickzack
So auch in dieser Woche: Nach fast 35 Grad am Freitag kam das Thermometer gestern kaum über 18 Grad ­hinaus. Noch schlimmer der Wetterumsturz im Westen des Landes: In ganz Salzburg und angrenzenden Gegenden herrschte am Samstag Unwetteralarm mit Starkregen von mehr als 50 Millimeter pro Quadratmeter in einer Stunde. Trotz der hohen Temperaturen fielen im Juli österreichweit 14 Prozent mehr Niederschlag als normal, im Westen fiel sogar ein Viertel mehr. Heftige Unwetter sorgten Anfang August in ganz Österreich für Verwüstungen. Tagelang herrschte Wetter-Ausnahmezustand.

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Meist sonnig. 3/15°

Schwacher Zwischenhocheinfluss und eine südwestliche Höhenströmung sorgen für überwiegend sonniges und sehr mildes Wetter. In weiten Teilen Kärntens und der Steiermark gibt es vermehrt Wolken. Der Wind aus Südost bis Süd lebt im Tagesverlauf in einigen Föhntälern der Alpennordseite, am Alpenostrand und im östlichen Flachland mäßig bis lebhaft auf. Tageshöchsttemperaturen 14 bis 19 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Samstag nähert sich aus dem Westen eine Störungszone mit ersten Wolken. Von Vorarlberg bis nach Kärnten ist es aufgelockert bis stark bewölkt. Weiter im Norden und Osten bleibt es oft gering bewölkt oder sogar sternenklar. In manchen windgeschützten Tälern und Becken bilden sich lokale Nebelfelder. Der Wind weht am Alpenostrand sowie auf den Bergen mäßig aus Südost bis Süd. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 2 und plus 7 Grad.
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