20. Jänner 2022 | 15:31 Uhr

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In kurzer Zeit weiß

Blitz-Schnee: Jetzt schneit es auch in Wien

Von einem Moment auf den anderen war Wien in weiß gehüllt – und es kommt noch mehr Neuschnee.

Wien. Heute Nachmittag ging es plötzlich schnell: Zunächst gab es vereinzelt Graupelschauer, dann rollte die Schnee-Walze über Wien und hüllte die Stadt in weiß. 

271736295_360693198728609_8453967080808784132_n.jpg © oe24

271526731_3143129589343839_3132851994253862923_n.jpg © oe24 Bilder aus dem 1. Bezirk zeigen die Neuschnee-Mengen. Innerhalb weniger Minuten war es weiß.

Blitz-Schnee. Die Schnee-Walze rollte von einem Moment auf den anderen über die Bundeshauptstadt – und es ist noch mehr Neuschnee im Anmarsch. Auch in der ersten Nachthälfte ziehen noch Schneeschauer über die Stadt, nach Mitternacht klart es auf.

Vor allem im Westen viel Neuschnee möglich

Der Donnerstag wird ungemütlich. Eine Kaltfront bringt Schnee, Sturm und sogar Gewitter nach Österreich. Vor allem im Westen des Landes kommen größere Neuschneemengen zusammen - bis zum Wochenende kann es stellenweise sogar zwei Meter Schnee geben.

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Die Prognose im Detail

Der Ostalpenraum gelangt heute in eine markante Strömung aus Nordwest. Damit gibt es nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Nordosten immer wieder dichte Wolken und Schneefall, wobei die Schneefallgrenze von anfangs 400m bis 600m tagsüber in die Niederungen absinkt. Südlich des Alpenhauptkamms ist es weitgehend trocken und oft auch sonnig. Hier bläst in typischen Lagen lebhafter Nordföhn. Auch sonst bläst vor allem auf Kammlagen stürmischer, im Norden und Nordosten kräftiger Wind aus West bis Nordwest. Nachmittagstemperaturen 1 bis 7 Grad.

Der Ostalpenraum verbleibt am Freitag in einer straffen Nordströmung. Mit dieser stauen sich an der Alpennordseite dichte Wolken mit etwas Schneefall zwischen dem Tiroler Unterland und dem Industrieviertel. Im Flachland ziehen bei anhaltend lebhaftem Nordwestwind nur einzelne Schneeschauer durch, zwischenzeitlich zeigt sich dort auch länger die Sonne. Etwas mehr Sonnenschein und Föhn gibt es alpensüdseitig. Frühtemperaturen minus 7 bis minus 1 Grad. Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 3 Grad. Gefühlt ist es bei Wind deutlich kälter.

Österreich verbleibt am Samstag in einer straffen nordwestlichen Höhenströmung. Damit überwiegen vor allem an der Alpennordseite sowie im Norden und Osten dichte Wolken und immer wieder ziehen Schnee- oder Schneeregenschauer durch. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt dabei zwischen dem Tiroler Unterland und dem Mostviertel, hier schneit es mitunter auch länger anhaltend und kräftig. Die Schneefallgrenze liegt von Ost nach West zwischen 300 und 800m Seehöhe. Überwiegend trocken und zumindest zeitweise sonnig verläuft der Tag in den südlichen Landesteilen. Der Wind weht weiterhin lebhaft, in höheren Lagen sowie generell in den typischen Nordföhnschneisen teils kräftig aus Nordwest. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus 9 und 0 Grad. Tagsüber werden minus 1 bis plus 5 Grad erreicht.

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Von SW Störungsaufzug. -3/+4°

Mit einer schwachen Störungszone von Südwesten her ziehen recht verbreitet Wolkenfelder über den Himmel oder es halten sich Nebel und Hochnebel. An der Alpensüdseite beginnt es im Tagesverlauf immer häufiger zu schneien oder zu regnen und gegen Abend breitet sich der Regen auch in den Osten Österreichs aus. In vielen Regionen besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost zwischen 800 und 1500m Seehöhe. Nachmittags bessert sich das Wetter im Westen und an der Alpennordseite tendenziell und es gibt sonnige Phasen. Der Wind weht meist schwach. Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Werten im Westen und mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht regnet es zunächst im Südosten und im Osten noch ein wenig, dabei besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt um 1500m Seehöhe. Später bleibt es dann meist niederschlagsfrei, die Wolken lockern aber nur regional ein wenig auf. Über den Niederungen halten sich Nebelfelder hartnäckig. Erst in den frühen Morgenstunden beginnt es im äußersten Südwesten zu schneien. Der Wind weht in den Niederungen meist nur schwach, im Bergland kommt lebhafter Südwind auf. Tiefsttemperaturen minus 10 bis 0 Grad.
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