30. Oktober 2015 | 11:32 Uhr

nilgiri7.jpg © Mark DK

Ein Meter Neuschnee

Berg-Drama in Nepal: Suche nach Tiroler erfolglos

Wetterbedingungen beim Absturzort laut Außenamt nach wie vor sehr schlecht.

Die Suche nach dem in Nepal vermissten Tiroler Bergsteiger ist vorerst weiterhin erfolglos verlaufen. Der 27-jährige Ötztaler soll im Himalaja-Gebirge rund 800 Höhenmeter abgestürzt sein. Die Wetterbedingungen seien nach wie vor sehr schlecht, teilte ein Sprecher des Außenamts am Freitag mit. Ein Hubschraubereinsatz sei daher bisher nicht möglich gewesen.

In den vergangenen Stunden sei in dem Gebiet rund ein Meter Neuschnee gefallen, meinte der Beamte. Außerdem habe dichter Nebel die Suchaktion der Sherpa-Teams zusätzlich erschwert. Ein Hubschrauber stehe jedenfalls bereit und würde zum Einsatz kommen, sobald sich die Witterung bessere.

Der Tiroler war mit zwei ebenfalls aus dem Ötztal stammenden Bergsteigern am Nilgiri im Annapurna-Massiv unterwegs, die das Unglück offenbar unverletzt überstanden haben. Sie hätten mittlerweile das Basislager verlassen und seien weiter abgestiegen, sagte der Sprecher des Außenamts. Alle drei gelten als erfahrene Alpinisten. Der Unfall ereignete sich in 7.000 Metern Höhe.

Der Nilgiri befindet sich im Westen der Annapurna-Bergregion. Der Nordgipfel erreicht eine Höhe von 7.061 Metern Höhe. Das Unglück soll nach der Bezwingung des Gipfels am Rückweg passiert sein.
 

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Schneeregen im W und N, Schneeschauer im O, -5/+4°

Zunächst überwiegen die Wolken und es schneit oder regnet vor allem von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich zeitweise. Stellenweise besteht vorübergehend Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze steigt von Westen her auf 600 bis 1300m. Im Osten gibt es nur ab und zu leichten oder unergiebigen Schneefall. Am Nachmittag lockert es von Western regional etwas auf, und der Niederschlag wird weniger. Am späten Nachmittag oder zum Abend hin wird der Niederschlag im Westen wieder häufiger. Der Wind weht in Tirol und Vorarlberg teils lebhaft aus West, abseits davon oft nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Temperaturen in der Westhälfte. Heute Nacht: Eine weitere Störungszone erfasst die Alpennordseite. Verbreitet ist von Vorarlberg, über Salzburg bis zum Alpenostrand zeitweise mit Schneefall, in tiefen Lagen teils auch mit Schneeregen zu rechnen. Einzelne Ausläufer erreichen auch den Süden. Hier bleibt es aber oft auch trocken. Der Wind weht entlang des Alpenhauptkamms und nördlich davon mäßig, in höheren Lagen lebhaft aus West, abseits davon weht er nur schwach. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 4 und plus 2 Grad.
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