03. März 2020 | 20:21 Uhr

beispielbild für den coronavirus © all

Sommer soll Virus ausbremsen

Wetter: Warme Temperaturen halten Coronavirus in Schach

Experten sagen: Je wärmer es ist, desto schwieriger gestaltet sich das Überleben für die Krankheitserreger.

Trump ließ mit seinen Aussagen um das Coronavirus und dem Wetter aufhorchen. Doch er könnte dieses Mal sogar recht haben: Das Wetter ist derzeit die beste Chance, das Virus in den Griff zu bekommen, sagen auch einige Experten. "Viren haben bei niedrigen Temperaturen eine höhere Stabilität. Ähnlich wie Lebensmittel, die im Kühlschrank am längsten haltbar sind", erklärt Professor Thomas Pietschmann vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig gegenüber der "Deutschen Welle". Ist der Sommer also der Coronavirus-Killer? 
 
Viele Virologen hoffen, dass sich das Coronavirus ähnlich verhält wie die klassische Grippe. ABER: Das könne man noch nicht bestätigen, denn die Experten kennen das neuartige Virus noch nicht genug. 
 
Immerhin, so Pietschmann, sei das Coronavirus von einer Lipidschicht (Anm. einer Fettschicht) umgeben, die nicht besonders hitzebeständig sei. Deshalb könne das Virus bei steigenden Temperaturen tatsächlich kaputtgehen. Die Überlebenschancen von SARS-CoV-2 würden sinken. Trumps Aussagen bringen also durchaus einen wahren Kern mit sich - auch wenn die genauen Verhaltensweisen des neuartigen Virus sich noch nicht eindeutig vorhersagen lassen. 
 
"Wenn es warm wird, werden die Coronaviren normalerweise schwächer und die Krankheit schwächt sich ab. Der Sommer könnte unser bester Verbündeter sein", erklärte Virologe Alexander Kekulé im Gespräch mit der ARD über das Coronavirus (SARS-CoV-2).

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Meist trüb, wenig Sonne, 4/12°

In der Früh und am Vormittag zieht die nächste Störungszone von Nordwesten her durch und bringt in vielen Regionen Regen und Regenschauer. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1200 und 1600m Seehöhe. Im Laufe des Nachmittages klingen die Niederschläge aber allmählich wieder ab und auch die Wolken lockern auf. Lediglich in den nördlichen Staulagen bleibt es länger trüb und schaueranfällig. Allgemein wetterbegünstigt ist der äußerste Süden, hier bleibt es meist niederschlagsfrei. Der Wind weht mäßig bis lebhaft, im Osten und in exponierten Lagen teils auch kräftig aus West, nur im Süden ist es windschwach. Tageshöchsttemperaturen 8 bis 14 Grad.
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