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14. November 2017 07:50
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Minusgrade

Warm anziehen: Jetzt wird es frostig

Der Winter hält Einzug: Landesweit gibt es strengen Morgenfrost

Nach einem trüben Wochenauftakt sorgt ab Mittwoch Hochdruckeinfluss zwar für Sonnenschein, aber auch für Frost. Ab Mittwoch sind in den Morgenstunden laut der Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) mit bis zu minus acht Grad zu rechnen.

Anfangs halten sich auch am Dienstag noch vielerorts stärkere Wolkenfelder, meist ist es aber schon trocken. Tagsüber scheint dann vor allem im Flachland zeitweise die Sonne. Im Lee des Alpenostrandes und des Alpenhauptkammes bläst lebhafter bis kräftiger, sonst mäßiger Wind aus Nordwest. Die Frühtemperaturen erreichen minus vier bis plus fünf Grad, die Tageshöchsttemperaturen zwei bis acht Grad.

Kälteeinbruch
Warm anziehen heißt es am Mittwoch: Hoher Luftdruck sorgt verbreitet für sonniges und trockenes Wetter. Einzig die Nebel- oder Hochnebelwahrscheinlichkeit steigt vor allem im Westen. Abseits der Nebelfelder scheint die Sonne aber ungestört. Der Wind weht schwach aus östlichen Richtungen. Frühtemperaturen verbreitet frostig mit minus sieben bis plus einem Grad, inneralpin teils auch noch kälter, Tageshöchsttemperaturen bei zwei bis neun Grad.

Der Hochdruckeinfluss dauert am Donnerstag an, damit bleibt es großteils recht sonnig. Frühnebelfelder lösen sich bald auf, vor allem von Vorarlberg bis ins westliche Oberösterreich werden die Nebelfelder aber hartnäckiger. Einzig von Kärnten bis zum Burgenland und teils auch im östlichen Niederösterreich ziehen tagsüber vermehrt ein paar Wolkenfelder durch. Es bleibt weiterhin trocken. Der Wind weht schwach bis mäßig, im oberösterreichischen Donauraum teils auch lebhaft aus östlichen Richtungen. Frühtemperaturen liegen bei minus acht bis plus drei Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei drei bis zehn Grad.

Am Freitag überwiegt ebenfalls mit hohem Luftdruck der freundliche Wettercharakter, vor allem im Osten und Süden steigt aber die Neigung zu hartnäckigem Nebel oder Hochnebel an. Von Westen treffen tagsüber hohe Wolken ein. Der Wind weht weiterhin meist nur schwach aus Ost bis Süd. Frühtemperaturen erreichen nur minus acht bis plus fünf Grad, am mildesten bleibt es bei mehr Wolken im Südosten. Tageshöchsttemperaturen sind bei fünf bis zehn Grad erreicht.




 

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Wussten Sie schon ...

Mit der Jahreszeit wechselndes, großräumiges Windsystem, das sich vor allem in den tropischen und subtropischen Regionen der Erde zum Ausgleich der Temperaturunterschiede zwischen Land und Meer ausbildet. Monsunwinde wehen stets vom kälteren zum wärmeren Untergrund, weshalb man z.B. in Indien zwischen dem vom Meer kommenden, regenbringenden Sommer- und dem in entgegengesetzter Richtung wehenden, trockenen Wintermonsun unterscheidet. Die Passate wehen über den indischen Ozean (Südostwinde), überqueren den Äquator (Richtungswechsel), und erreichen Indien, nachdem sie sich über dem Meer mit Wasserdampf angereichert haben. Der indische Subkontinent erlebt seine Regenzeit. (Cherrapunji, mit 10 420 mm pro Jahr der niederschlagreichste Ort der Erde, erhält den grössten Teil des Wassers im Sommer, ab dem Monat Juni.)
 
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