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22. Juli 2019 15:02
Sommerhitze entkommen: App zeigt kühle Orte in Wien
© Getty Images

Neue Handy-App "City Oases"

Sommerhitze entkommen: App zeigt kühle Orte in Wien

Mit 'City Oases' kann man jetzt die kühlen Seiten Wiens entdecken.

Wien. Temperaturen deutlich über 30°C sind in Österreich längst keine Seltenheit mehr. Alleine im Juni dieses Jahres wurden in Wien 12 solcher Hitzetage gemessen – deutlich mehr als die acht Tage, die es in den 80er Jahren über den gesamten Sommer verteilt, gab. Hitzewellen machen vor allem im Stadtgebiet der Bevölkerung zu schaffen. "Global 2000" hat deshalb gemeinsam mit dem International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) und dem Umweltbundesamt die App "City Oases" entwickelt. Hitzegeplagte können sich damit gezielt kühle Orte in Wien anzeigen lassen und ihre eigenen Lieblingsplätze eintragen. Nicht nur das Angebot von „City Oases“ wird durch Mitwirken der Bevölkerung immer weiter entwickelt, auch die Wiener Stadtplanung profitiert von den nutzergenerierten Daten, wie "Global 2000" in einer Aussendung schreibt. 

So funktioniert die App

"Der Klimawandel wird jedes Jahr deutlicher spürbar. Wie so oft bietet die Natur hier die besten Lösungen. Mehr Grün macht eine Stadt lebenswerter und reduziert die Hitze", erklärt Martin Wildenberg, "Global 2000"-Experte für Nachhaltige Entwicklung, die Auswirkungen klimaangepasster Stadtplanung. Mit dem Ausbau von Grünflächen, sowie offenen Wasserflächen und begrünten Gebäuden setzt die Stadt Wien bereits konkrete Maßnahmen gegen die Bildung von sogenannten städtischen Hitzeinseln (Urban Heat Islands). In der App "City Oases" werden hitzereduzierte Plätze durch den Zugriff auf eine Hitzekarte Wiens für alle NutzerInnen sichtbar. Interaktiv können auch eigene, kühle Oasen im Stadt-Dschungel eingetragen werden, die wiederum der Weiterentwicklung der städtischen Kilmaadaption dienen. "Durch die in der App erzeugten Daten kann Jeder und Jede ganz einfach einen Beitrag zur nachhaltigen Stadtplanung leisten", ist Gebhard Banko vom Umweltbundesamt, überzeugt.#
 
"City Oases" ist für sowohl für Android- als auch Apple-Geräte verfügbar.



 

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tritt vorzugsweise in den Übergangsjahreszeiten Herbst und Frühling auf, wenn sich die Luft unter sternklarem Himmel in der üblichen Meßhöhe von 2 Metern über Grund bereits auf Werte um oder etwas unter 5 Grad abgekühlt hat, ohne daß es für 'Luftfrost' reicht. Da die Ausstrahlung von tagsüber absorbierter Wärme in Erdbodennähe am größten ist, können die Temperaturen direkt über dem Boden leicht um mehrere Grade tiefer absinken, als in der normalen Meßhöhe, sodaß Tau gefriert oder Reifbildung einsetzt. Voraussetzung ist allerdings, daß kein Wind die thermischen Schichten in Bodennähe durchmischen kann. Die Meßhöhe für die Bodentemperaturen beträgt 5 Zentimeter. In sehr exponierten Lagen wird am Boden manchmal sogar in den Hochsommermonaten Bodenfrost registriert.
 
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