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09. September 2019 08:41
Nach Wintereinbruch kommt Sonne zurück
© Kernmayer

Bis zu 27 Grad

Nach Wintereinbruch kommt Sonne zurück

Nach einem kühlen und regnerischen Wochenende geht es bergauf – der Montag beginnt laut ZAMG-Prognose aber noch regnerisch.

Wien. Permanent steigende Temperaturen verspricht die Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) vom Sonntag. Am Montag klingt das kühle und regnerische Wetter vom Wochenende langsam ab, im Osten kann es aber noch einmal ordentlich regnen. Die Höchstwerte steigen dann aber von Tag zu Tag und sollen am Freitag 27 Grad Celsius erreichen.

Am Montagvormittag halten sich jedoch erst noch einige Wolken mit Regen. Vor allem im Osten ist der Regen teils noch kräftig. Im Westen ist anfangs teils unter 1.500 Metern Seehöhe Schnee mit dabei. Im Tagesverlauf klingt der Niederschlag nach und nach ab und vor allem am Nachmittag setzt sich immer häufiger die Sonne durch. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus westlichen Richtungen, im Donauraum kann er auch kräftig wehen. Auf Frühtemperaturen zwischen sechs bis 14 Grad folgen Höchstwerte von 13 bis 20 Grad.

Der Dienstag beginnt noch mit lokalen Nebelfeldern, überwiegend lösen sie sich aber rasch auf. Der freundliche und sonnige Eindruck ist tagsüber vorherrschend, einige ausgedehnte Schleierwolken ziehen aber über den Himmel und später kommen ein paar harmlose Quellungen dazu. Der Wind kommt aus unterschiedlichen Richtungen, vor allem über den Bergen und im Osten kommt er etwas auflebend aus Südost bis Süd. Vier bis zwölf Grad zeigt das Thermometer in der Früh, im Verlauf sind 17 bis 24 Grad zu erwarten.
 

So wird das Wetter zur Wochenmitte

Am Mittwoch überziehen von Südwesten her hohe Schleierwolken den Himmel und die Sonne scheint oft nur noch diffus durch den Wolkenschirm. Am Nachmittag werden die Wolkenfelder dann auch dichter, Regen gibt es aber kaum. Generell etwas sonniger ist es hingegen im Westen. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nord bis Südost. Frühtemperaturen von sechs bis elf Grad werden von Tageshöchsttemperaturen von 18 bis 23 Grad abgelöst.
 
Zunächst gibt es am Donnerstag dann im Süden und Südosten noch ein paar Restwolken. Tagsüber setzt sich dann aber generell der Sonnenschein durch. Der Wind bläst im Osten noch mäßig aus West, sonst ist es eher windschwach. In der Früh wird mit acht bis 13 Grad gerechnet, die Tageshöchsttemperaturen erreichen dann 20 bis 25 Grad.
 
Am Freitag überwiegt dann verbreitet der Sonnenschein. In der Früh gibt es aber inneralpin etwas Nebel. Erst abends machen sich mit der nächsten Störungszone von Nordwesten her dichte Wolken bemerkbar. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West bis Nordwest. Die Temperaturen liegen anfangs bei sieben bis 14 Grad, die Tageshöchsttemperaturen sollen auf 22 bis 27 Grad steigen.



 

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Yamase / Blizzards / Burane / Pamperos: bei allen vieren handelt es sich um Winde, die mit heftigen Kaltlufteinbrüchen einhergehen. Vom Blizzard ist Nordamerika betroffen. Blizzardwarnung wird ausgegeben, wenn zu erwarten ist, dass Winde mit mehr als 15.5 m/s und heftiger Schneefall die Sichtweite unter 140 m herabsetzen. In Ostrussland und Sibirien heissen derartige Ereignisse Burane, die Südamerikaner nennen sie Pamperos und in Japan heissen sie Yamase. All diesen Gegenden ist gemeinsam, dass die Gebirge (die Rocky Mountains, die Anden, die japanischen Inseln) Nord-Süd verlaufen und damit den Winden aus der kalten Polarregion frei Bahn in die Subtropen geben, wo sie auf feuchtwarme Luft treffen. Südeuropa und Indien dagegen sind von den Alpen bzw. vom Himalaya geschützt.
 
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