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09. September 2019 23:57
Nach Schnee kommt der Super-Herbst
© Fotomontage: oe24

Ab Donnerstag wieder Spätsommer

Nach Schnee kommt der Super-Herbst

Der Hurrikan „Dorian“ schaufelt warme Luft nach Europa und bringt „goldenen Herbst“.

 

Zuerst Peitsche, jetzt Zuckerbrot. Nachdem Hur­rikan „Dorian“ auf den Bahamas und am Wochenende auch in Kanada (Nova Scotia) eine Spur der Verwüstung mit mehr als 40 Toten hinterlassen hat, zeigt sich der Sturm nun von einer posi­tiven Seite. Das zwar abgeschwächte, aber noch immer gewaltige Sturmtief schaufelt an seiner Südseite warme Luft nach Europa. Die ersten Auswirkungen sind ab Mittwoch spürbar.

Nach einem verregneten Wochenende, Schnee bis auf 1.000 Meter herab (siehe Fotos oben) und einem noch eher rauen Start in die neue Woche klarte der Himmel im Laufe des gestrigen Nachmittages und Abends über ganz Österreich auf.

Allerdings: Der wolkenlose Himmel sorgte für eine kalte Nacht. In einzelnen Regionen sank die Temperatur auf den Gefrierpunkt.

Sölden Schnee Erster Schnee in Sölden.

Goldener Herbst mit viel Sonne und bis 30 Grad

Spätsommer. Ab Mittwoch setzt sich Tief „Dorians“ segensreiches Wirken dann vollkommen in unseren Breiten durch. Das ganze Land steht dann unter einem ruhigen, spätsommerlichen Hochdruckeinfluss und sorgt für das, was man gemeinhin als goldenen Herbst oder Altweibersommer bezeichnet.

Die Temperaturkurve klettert sukzessive in die Höhe. Am Donnerstag sind bereits 27 Grad zu erwarten, am Freitag bis zu 28.

Badewetter. Am Wochenende dann der große Herbst-Schlager: Nach einem bedeckteren, aber mit bis zu 27 Grad noch immer angenehmen Samstag setzt sich am Sonntag dann wieder die Sonne durch. Es wird bis zu 30 Grad warm. Beste Voraussetzungen also, das Ende der Freibad-Saison gebührend zu begehen.

Ex-Hurrikan "Dorian" bringt warme Luft nach Europa

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Bäder-Saison geht ins Finale

40.000 Badegäste, so schätzt die MA 44, werden in dieser Woche, der letzten dieser Badesaison, noch in den Wiener Freibädern erwartet. Danach werden die Becken ausgelassen.

Seit Mai wurden 2,5 Millionen Badende in den öffentlichen Schwimmanstalten gezählt. Ein Top-10-Wert. ­Absoluter Rekordmonat war der Juni mit einer Million Badegäste. Der heiße, aber von einigen Regentagen gespickte Juli verhagelte die Gesamtbilanz ein wenig.

Klimaplan für Österreich: Forscher zeigen Politik, wie es funktioniert

Bis Ende 2019 muss Österreich der EU einen ­Klimaplan übermitteln. Wie dieser aussehen könnte, zeigte gestern das Climate Change Centre Austria (CCCA). Wichtigste Punkte: Einführung einer CO2-Steuer, Ausbau des Radverkehrs und eine Verringerung der Höchstgeschwindigkeit für Kraftfahrzeuge.

Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb (Foto): „Es ist nicht der Plan, vor dem man Angst haben muss, es ist der Klimawandel.“




 

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Yamase / Blizzards / Burane / Pamperos: bei allen vieren handelt es sich um Winde, die mit heftigen Kaltlufteinbrüchen einhergehen. Vom Blizzard ist Nordamerika betroffen. Blizzardwarnung wird ausgegeben, wenn zu erwarten ist, dass Winde mit mehr als 15.5 m/s und heftiger Schneefall die Sichtweite unter 140 m herabsetzen. In Ostrussland und Sibirien heissen derartige Ereignisse Burane, die Südamerikaner nennen sie Pamperos und in Japan heissen sie Yamase. All diesen Gegenden ist gemeinsam, dass die Gebirge (die Rocky Mountains, die Anden, die japanischen Inseln) Nord-Süd verlaufen und damit den Winden aus der kalten Polarregion frei Bahn in die Subtropen geben, wo sie auf feuchtwarme Luft treffen. Südeuropa und Indien dagegen sind von den Alpen bzw. vom Himalaya geschützt.
 
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