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23. April 2019 22:07
Jetzt wird's rot: Sahara-Staub und Blutregen

Wetterphänomen folgt Kaiserwetter

Jetzt wird's rot: Sahara-Staub und Blutregen

Nach Ostern mit Temperaturen wie auf Mallorca bläst jetzt ­Saharastaub bis zu uns.

So strahlend wolkenlos wie über die Osterfeier­tage zeigt sich der Himmel über Österreich seit Dienstag nicht mehr – und das trotz zeitweiligen Sonnenscheins. Das Blau weicht immer öfter einem Rot, das sich hernach auch als lästige Schicht zum Beispiel auf Autolacken entpuppt. Die Rede ist natürlich vom Saharastaub, der immer wieder seinen Weg auch nach Österreich findet.

Föhnsturm verteilt 
Sand im ganzen Land

Hintergrund: Kilometerhoch aufgewirbelt durch ein kräftiges Tief über Algerien wird der Sand in großen Höhen bis nach Mitteleuropa geblasen und von einem Föhnsturm im ganzen Land verteilt. Nicht nur blassere Himmelsfarben sind die Folge, auch „Blutregen“ ist möglich. Durch die enthaltenen Staubpartikel hinterlässt der Regen mitunter rötliche Spuren. Für den Menschen ist der Wüstenstaub harmlos, und die Böden bekommen wertvollen Nachschub an Mineraldünger.

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Ein aus der Wetterdienstpraxis stammender Begriff für Niederschäge, die aus stratiformer, weite Gebiete überdeckende Wolkenschichten fallen und i.d.R. auch über längere Zeit anhalten. Tritt meist an Warmfronten (ausgedehnte Aufgleitfläche), Okklusionen, u.ä. auf, auch für Stauniederschläge zutreffend. Gegensatz: punktuell auftretende Schauer aus konvektiven Umlagerungen (CB), die nur von kurzer Dauer sind.
 
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