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03. Jänner 2018 15:48
Evakuierung von Seilbahn in Kitzbühel
© APA/ZOOM.TIROL

"Burglind":

Evakuierung von Seilbahn in Kitzbühel

Der Sturm "Burglind" fegt mit Spitzen von 155 km/h über das Land. 

Bis 14.00 Uhr wurden an der Messstation am Galzig (2.079 Meter) in Tirol 155,9 km/h verzeichnet, berichtete die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik. Dahinter folgte der Brunnenkogel (3.437 Meter) ebenfalls in Tirol mit 137,5 km/h. 128,2 km/h erreichte eine Windböe am Valluga in den westlichen Lechtaler Alpen auf Vorarlberger Gebiet in 2.805 Meter Seehöhe.
 
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Der Sturm Burglind hat Mittwochnachmittag die Hornbahn der Kitzbüheler Bergbahnen zum Stillstand gebracht. Grund war ein wahrscheinlich durch einen Windstoß ausgelöster technischer Defekt einer einzelnen leeren Gondel, teilten die Bergbahnen mit. Eine Evakuierung der in den stehenden Gondeln befindlichen Personen war im Gange. Wie viele Wintersportler sich darin befanden, war vorerst unklar.
 
Evakuierung Seilbahn Kitzbühel
 

Bezirksweite Bergretter alarmiert

 
Bergrettungskräfte aus dem gesamten Bezirk Kitzbühel wurden gegen 14.50 Uhr alarmiert, teilten die Bergbahnen mit. Betroffen von dem Rettungseinsatz waren Wintersportler, die sich in den Gondeln aus der Sektion 1, also jenen zwischen Tal- und Mittelstation, befanden.
 
Der technische Defekt ereignete sich bei einer Gondel, die vom Tal kommend, in den Einfahrtbereich der Mittelstation eingefahren ist. Alle von oben kommenden Wintersportler können entweder über die Talabfahrt selbst abfahren oder werden mit Skidoos und Pistenfahrzeugen bis zum Restaurant Hagstein transportiert, hieß es. Von dort werden sie mit einem umfunktionierten Feuerwehrfahrzeug ins Tal geführt.
 
Evakuierung Seilbahn Kitzbühel
 



 

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Bezeichnung für die erzwungene Aufwärtsbewegung (und dadurch verursachte Wolkenbildung) wärmerer Luftmassen an einer schwach geneigten Luftmassengrenzfläche (Warmfront), unterhalb der sich kältere Luft befindet. Dabei bilden sich ausgedehnten Wolkenfeldern (Cirrostratus, Altostratus und Nimbostratus) aus, die meist längere Niederschläge ('Landregen') verursachen. Tritt an der 'Vorderseite' der von West nach Ost wandernden Tiefdruckgebiete auf.
 
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