02. Februar 2023 | 19:40 Uhr

Winterwetter Lawinengefahr Schnee Schneemassen Rekordwinter © APA/BARBARA GINDL

Straßensperren wegen Lawinengefahr

70 Menschen von Schnee-Massen eingeschlossen

Aufgrund der angespannten Lawinensituation mussten in der Gemeinde Wildalpen in der Steiermark zwei Straßen gesperrt werden. Dadurch sind etwa 70 Personen von der Außenwelt abgeschnitten.

Steiermark. Alleine im Tal hat es heute mehr als 80cm Neuschnee gegeben, berichtet Hermann Kain, Obmann der Lawinenwarnkommission Wildalpen, gegenüber oe24. Die Gemeinde Wildalpen liegt etwa auf 600m Seehöhe – noch höher gelegen in Hinterwildalpen schneite es heute noch mehr. Die Lawinensituation ist derart angespannt, dass die Gemeindestraße Hinterwildalpen und die Rothwaldstraße seit 17 Uhr gesperrt sind. Dadurch sind dort 70 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten.

Heute gingen bereits kleinere Lawinen ab, so Kain. Einen großen Lawinenabgang gab es bis jetzt Gott sei Dank noch nicht. Aufgrund der angespannten Situation empfahl die Lawinenwarnkommission der Gemeinde die beiden Straßen zu sperren. Es gab bis jetzt auch kein passendes Flugwetter.

Morgen Früh wird die Situation neu bewertet

Morgen Früh um 7.30 Uhr tritt die Lawinenwarnkommission Wildalpen erneut  zusammen um die Lawinensituation neuerlich zu bewerten. Die Schneefälle halten nach wie vor an, sagte Kain am Donnerstagabend gegenüber oe24. Alleine von 18-20 Uhr seien 20cm Neuschnee dazu gekommen.

Kain betont aber, dass ein solches Wetter-Ereignis für die Menschen in der Gemeinde zwar nicht alltäglich sei, aber sie eine Erfahrung mit heftigen Schneefällen hätten. Von der Bürgermeisterin bis zu den Bewohnern würden in der Gemeinde alle gut auf die Situation reagieren, so der Obmann der Lawinenwarnkommission.