02. Oktober 2013 | 10:46 Uhr

erdbeben © Reuters

Zwei weitere Nachbeben bei Ebreichsdorf

ZAMG: "Normales Phänomen". Bisher insgesamt zehn Nachbeben.

Im Großraum Ebreichsdorf (Bezirk Baden) hat am Mittwochfrüh erneut die Erde gebebt: zuerst um 6.09 Uhr mit einer Stärke von 2,0 und gegen 7.26 Uhr mit einer Magnitude von 2,1, teilte Seismologin Christiane Freudenthaler von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) der APA mit. Dabei handle es sich um zwei von bisher insgesamt zehn Nachbeben. Am 20. September hatte sich in dem Gebiet das Hauptbeben ereignet.

"Es liegen keine Schadensmeldungen, sondern nur sogenannte Fühlbarkeitsmeldungen vor", berichtete Freudenthaler. Dies sei ein "normales Phänomen", nachdem vor knapp zwei Wochen die Erde mit einer Stärke von 4,3 bebte. Weitere Nachbeben seien nicht auszuschließen. Die Seismologin versicherte aber: "Man braucht keine Angst haben, dass darunter noch einmal ein stärkeres (Beben, Anm.) ist."

Im Vergleich dazu habe die Erde nach einem ähnlich starken Erdbeben in Ebreichsdorf am 11. Juli 2000 noch weitere 35 Mal gebebt. Diese Serie habe sich über einen Zeitraum von insgesamt 17 Tagen gezogen, so Freudenthaler.
 

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Viel Sonne, im Südosten länger bewölkt. 4/17°

Unter Zwischenhocheinfluss setzt sich in den meisten Landesteilen sonniges und trockenes Wetter durch. Vor allem im Südosten halten sich jedoch Störungsreste in Form von ein paar dichteren Wolken oder hochnebelartiger Bewölkung länger. Hier kann sich im Laufe des Nachmittags die Sonne nur langsam behaupten. Während der Abendstunden treffen schließlich von Westen erste dichtere Wolken einer Störung ein, die mitunter in Tirol und Vorarlberg lokalen Regen bringen. Der Wind weht schwach bis mäßig, meist aus Ost bis Südwest bei Nachmittagstemperaturen zwischen 11 und 24 Grad. Die höchsten Temperaturen werden in den westlichen Landesteilen gemessen. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag erreichen Wolken einer schwachen Störung von Westen Österreich und breiten sich bis zum Morgen langsam ostwärts aus. Während der Morgenstunden kann es vor allem in Tirol und Vorarlberg örtlich mitunter auch regnen. In Teilen der Steiermark sowie generell am Alpenostrand muss außerdem mit lokalen Nebelfeldern gerechnet werden. Bei schwachem bis mäßigem Wind aus Ost bis Süd sinken die Temperaturen auf plus 12 bis minus 2 Grad.
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