23. August 2012 | 07:03 Uhr

tropensturm © AP

Taiwan

Menschen vor Taifun in Sicherheit gebracht

Schwere Erdrutsche befürchtet. 50.000 Soldaten in Alarmbereitschaft.

Wegen des herannahenden Taifuns "Tembin" sind in Taiwan vorsorglich mehr als 3.000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Die Behörden des asiatischen Inselstaates befürchteten nach Angaben vom Donnerstag, dass der mit dem Wirbelsturm einhergehende heftige Regen Erdrutsche auslösen könnte. Rund 50.000 Soldaten wurden in Alarmbereitschaft versetzt.

Erste Auswirkungen
Der nationale Wetterdienst rechnete damit, dass "Tembin" am Freitag in Taiwan auf Land treffen könnte. Erste Auswirkungen würden bereits ab Donnerstagabend (Ortszeit) zu spüren sein, "vor allem im Osten", sagte ein Vertreter der Behörde.

Sintflutartiger Regen
Die Wetterbehörde stufte "Tembin" als Taifun der Stärke vier auf der fünfstufigen Skala ein und warnte vor sintflutartigem Regen und Erdrutschen im Osten des Landes. Die Regierung entsandte 500 Soldaten, um in der Region bei der Unterbringung von Menschen in Notunterkünfte zu helfen. Bis Donnerstagmittag (Ortszeit; 6.00 MESZ) wurden nach Angaben der zentralen Rettungsbehörde mehr als 3.000 Menschen in Sicherheit gebracht, die meisten von ihnen waren aus dem Bezirk Hualien. Der genaue Weg des Sturms war wegen der Einflüsse des weiteren, 1.600 Kilometer östlich von Taiwan wütenden Taifuns "Bolaven" zunächst unklar.

Der Flug- und Schiffsverkehr war wegen des Unwetters beeinträchtigt. Nach Angaben des taiwanischen Verkehrsministeriums wurden 103 Inlandsflüge und 13 internationale Flüge gestrichen.

In Taiwan ist die Erinnerung an den verheerenden Taifun "Morakot" noch wach, durch den im August 2009 im Süden der Insel rund 600 Menschen getötet wurden. Die meisten der Opfer waren bei Erdrutschen ums Leben gekommen. Der Osten Taiwans wurde erst Anfang August vom Taifun "Saola" schwer getroffen, bei dem sechs Menschen starben.

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Etwas Nebel, oft Sonne, 4/18°

Zunehmender Hochdruckeinfluss sorgt für überwiegend ruhiges Herbstwetter. Frühnebelfelder sind vor allem inneralpin, im Süden und im westlichen Donauraum anzutreffen, lichten sich aber im Laufe des Vormittags. Überall sonst dämpfen den Sonnenschein nur hohe Schleierwolken. Der Nachmittag gestaltet sich ebenfalls recht sonnig, zeitweise ziehen aber auch dichtere Wolken vorüber. Es bleibt jedoch trocken. Der Wind weht meist schwach bis mäßig aus Nordwest. Frühtemperaturen 1 bis 9 Grad, Tageshöchsttemperaturen 15 bis 20 Grad, mit den höchsten Werten erneut im Süden und Westen.
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