30. November 2023 | 14:00 Uhr

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Lawinengefahr

Ischgl: Skifahrer von Schneebrett erfasst

Es ist noch nicht einmal der 1.Advent und in den Alpen liegt bereits so viel Schnee, dass Lawinengefahr herrscht. Im Skigebiet Ischgl wurde ein Bayer von einem Schneebrett erfasst, jedoch überlebte er dank seiner Ausrüstung. 

Ischgl – Die Tourismusmanager:innen in den Alpen und ihre Gäste freuen sich: Ein so früher Wintereinbruch wie in diesem Jahr wurde in den Skigebieten Österreichs seit Jahren nicht mehr erlebt. Auf den Gletschern, wie etwa im Tiroler Kaunertal, liegen bereits 2,5 Meter Schnee. Doch mit dem Wintereinbruch steigt auch die Lawinengefahr, wie sich am Mittwoch (29. November) im Skigebiet der Silvretta-Arena in Ischgl zeigte.

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Ein 24-jähriger Skifahrer aus Gauting im Landkreis Starnberg (Oberbayern) war dort mit seinen Freunden gegen 10:20 Uhr vom Parkplatz der Höllspitzbahn jenseits der Piste über den Südgrat gefahren. Er startete als erster in die östlich gelegene Rinne Richtung Höllkar ab. Kaum, dass er losgefahren war, stürzte er jedoch und löste ein Schneebrett aus.

300 Meter mitgerissen 

Der Skifahrer wurde erfasst und von der Lawine mitgerissen. Der 24-Jährige war jedoch für diesen Fall ausgerüstet, er trug einen Lawinenairbag-Rucksack, den er auslösen konnte. Damit schwamm er an der Oberfläche der Lawine. Obwohl er 300 Meter mitgerissen wurde, wurde er kaum verschüttet.

Großeinsatz mit Bergrettung und Alpinpolizei

Lawine_Ischgl_Bild1.png © Getty (Symbolbild)

Trotzdem setzten seine Freunde und weitere Zeugen sofort einen Notruf ab, da nicht auszuschließen war, dass weitere Skifahrer verschüttet wurden. Kurze Zeit später konnte Entwarnung gegeben werden, weitere Opfer konnten ausgeschlossen werden. Der Gautinger wurde unverletzt von der Pistenrettung geborgen und ins Skigebiet zurückgebracht. Im Einsatz waren ein Notarzthubschrauber, ein Lawinenhundeführer mit Hund der Bergrettung Ischgl, die Pistenrettung sowie die Alpinpolizei.

Lawine_Ischgl_Bild3.png © Getty (Symbolbild)

Bereits am Donnerstag der vorigen Woche wurden zwei Tourengeher bei Pfunds im Kaunertal (Tirol) von einer Lawine verschüttet, einer von ihnen starb. Es schneit übrigens weiter, am Freitag fallen in den Bergen laut lawinen.report verbreitet 15 bis 30 Zentimeter Schnee, lokal auch mehr. 

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Sonnig, nachmittags Gewitter, 17/32°

Häufig scheint zu Wochenbeginn die Sonne und es wird heiß. Über den Bergen und Hügeln des Landes tauchen einige Haufenwolken auf und es bilden sich immer wieder ein paar Schauer und Gewitter. Der Wind kommt meist mäßig aus West bis Südwest, im Süden ist der Wind abseits möglicher Gewitter nur schwach. Tageshöchsttemperaturen 28 bis 36 Grad, am heißesten wird es ganz im Osten. Heute Nacht: In der Nacht ist es überwiegend gering bewölkt bis sternenklar. Letzte Schauerzellen über dem westlichen Bergland klingen meist bis Mitternacht ab. Der Wind weht schwach, in Niederösterreich, Wien und dem Nordburgenland mäßig aus West bis Nordwest. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 15 und 24 Grad, mit den höchsten Temperaturen ganz im Osten.
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