20. März 2013 | 09:20 Uhr

lawine © APA

Laut Experten

"Heikle" Lawinensituation in Tirol

Verbreitet Stufe "3" der fünfteiligen Skala.Gefahr bleibt auch in den nächsten Tagen.

Vor "heiklen" Lawinenverhältnissen haben die Experten des Landes am Mittwoch in Tirol gewarnt. Die Gefahr sei verbreitet als erheblich einzustufen, also Stufe "3" der fünfteiligen Skala. Vor allem frische Triebschneeansammlungen seien störanfällig und könnten bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden, hieß es. Es reiche bereits das Gewicht eines Wintersportlers aus.

Gefahrenstellen seien in steilen Hängen und Kammlagen aller Expositionen zu finden, vor allem aber oberhalb von 2.000 Metern. Da diese heiklen Stellen im Gelände nur schwer zu erkennen seien, erforderten Skitouren und Variantenfahrten derzeit Erfahrung, so die Experten.

In den neuschneereichen Gebieten im Süden Osttirols seien vereinzelte Selbstauslösungen von Lockerschnee- und Gleitschneelawinen möglich. An der Situation werde sich in den kommenden Tage nur wenig ändern. Oberhalb von 2.000 Metern bleibe die Gefahr weiterhin erheblich.
 

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Gebietsweise schaueranfällig 12/24°

Vor allem in der Landesmitte und nördlich davon halten sich noch einige Restwolken und nach kurzen Auflockerungen entstehen auch Quellwolken. Dazu ziehen zunächst noch immer wieder Regenschauer durch. Am Nachmittag geht die Schauerneigung dann nach und nach zurück und langsam lösen sich auch die Wolken auf. Im Süden sowie in ganz im Westen ist es freundlicher und Schauer bleiben die Ausnahme. Die Sonne scheint hier außerdem am längsten. Es bläst an der Alpennordseite lebhafter bis kräftiger Westwind, ansonsten weht der Wind meist schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen 21 bis 27 Grad, mit den höchsten Werten im trockenen Süden und Westen.
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